Welch eine Genugtuung - oder doch nicht?

Freitag, 14. Oktober 2016

Ja, der Stachel sahs tief - die Schmach, durch einen bösen Überfall der Krieger von Belnend und ihrer Verbündeten vor einiger Zeit, schwelte schon lange und so planten die Sa me Arquanas einen Rachefeldzug.

Aber Waldmädchen können nicht so einfach mal eine Stadt überfallen, die vielen Wachen, die vielen Krieger innerhalb der Stadt, Bürger, die mit Waldmädchen nichts im Sinn haben, außer sie im Kragen zu sehen. Ein Plan musste her.

Unsere SE Fortuna hatte da eine gute Idee. Lange vor Umsetzung des Rachefeldzuges schlich sie sich als Slaverin getarnt im Gebiet von Belnend ein. Spionierte aus, was erforderlich war, um den Plan, den sie hatte, in die Realität umsetzen zu können. Und dann war es so weit.

Alle Arquanas wurden informiert, wie man vorgehen wollte, um sich an Belnend zu rächen. Ziel des ganzen war, den Commander von Belnend und seine FB zu entführen, ihnen zu zeigen, wie man sich fühlt in Gefangenschaft, und Genugtuung zu erfahren, für das, was uns angetan wurde. Gesagt - getan.

Wir verkleideten uns als Sklavenkarawane, unsere Waffen sorgfältig auf dem Wagen des mitreisenden Waffenhändlers, der verkleidete Sklave Shin, versteckt. Die Collare, die den "Arquana"-Sklavinnen angelegt waren, waren nur provisorisch verschlossen, so dass sie schnell mitsamt den Ketten abgelegt werden konnten. Schon allein das Kostümfest in Vorbereitung des Ganzen sorgte innerhalb des Camps für einen Heidenspass. Die Sklavenkarawane wurde zusammengestellt, es wurde geprobt, ausprobiert und viel gelacht, bis alles so war, dass man losziehen konnte.

In Belnend angekommen fädelten sich die falschen Sklavinnen repräsentativ auf und Fortuna als vermeintliche Slaverin führte das Gespräch. Leider war es so, dass an dem Tag der Commander nicht in der Stadt war, so dass Fortuna verbal alles aufwenden musste, dass die Karawane die Stadt wieder heil verlassen konnte, ohne dass jemand gekauft wurde. Aber geschickt, wie sie beim verhandeln war, konnte sie herausfinden, wann unsere Zielperson wieder anwesend war, so dass wir ein paar Tage später wieder losziehen konnten.

Gleiche Ausgangssituation - gleiches Spiel, nur dass diesmal der Commander vor Ort war. Nach einigem Hin- und Hergeplänkel, verhandeln und schachern kam der geheime Angriffbefehl von Fortuna. Alle Arquanas öffneten das nur scheinbar geschlossene Collar und rannten blitzschnell zu ihren Waffen am Wagen. Ein Teil der Schwestern nahm sich die Stadtwachen vor, bis die am Boden lagen, der andere Teil stürzte sich auf die anwesenden Krieger. Unsere Se, Fortuna, als Slaverin verkleidet, musste auch gefesselt in Belnend verbleiben, damit ihre Tarnung nicht auffiel.

Sulu Nurmi wirbelt mit ihrem Pilzkorb und ihren Krallen um sich, während Bo ausrief "was ist los?" Fortuna als Slaverin wahrte den Schein "Zurück mit Euch", nahm die Peitsche vom Gurt, entrollt sie und lies sie einmal laut knallen. Bo zog schnell den Bogen und legte einen Pfeil auf, während Morfaeus Taurog brummt "Immer die Gefahr aus dem Hinterhalt, feiges Pack" und dann zornig brüllte.
Aya rief laut "schnelle liebe Kajira's... ähm Schwestern.. fesselt die Krieger."
Fortuna schaut sich um und schrie "Ich kann es nicht fassen. Ich bin ruiniert."

Boundy Schwartzman liegt noch halb benommen auf dem Boden und sieht die Slaverin ebenfalls niedergeschlagen auf dem Boden liegen.....
Ayana Convair kniet sich neben BO, dem Kommandanten von Belnend und nimmt sich ein Seil... atmet tief aus, als sie ihn vor sich liegen sieht und fesselt ihn dann auf goreanische Art und Weise

Shinei Quan: So Lady...euer Weg als Slaverin endet hier! Wurde auch Zeit! Da haben wir euch schön reingelegt *lacht* - Auch Fortuna musste gefesselt liegenbleiben, wobei Shin die Fesseln nicht so sehr anzog, um ihr keinen Schaden zuzufügen.

Boundy Schwartzman wachte dann nach einer Weile wieder auf unfähig zu erkennen wie lange er ausgeknockt auf dem Boden gelegen hatte und realisiert dann, dass es nicht lange gewesen sein konnte, da das Unheil in der Stadt noch im vollen Lauf war.

Inzwischen war das Tor zu Belnend geschlossen worden, wie auch immer, der Schlüssel musste her.

Emy Benelli: Aya Qui nehmen Manntier, Manntier haben Schlüssel
Ayana Convair: ja, Qui, wir müssen den Mann nun mitnehmen
Boundy Schwartzman: binde mich doch los, dann kann ich das Tor öffnen. Ich wohne hier, du Wilde. Hier hat man ordentliche Schlösser mit Schlüsseln, nicht nur zugebundene Riegel *knottert*.... Doch dann hatte er eine andere Idee und sprach viel freundlicher: "vielleicht gehen wir in die Herberge...und ihr trinkt was wir so haben und dann geht ihr? * als Versuch sie hinzuhalten bis die alarmierte rote Kaste eingreifen würde.
Als seine Bemühungen nichts nutzten blickte er die ganzen Sklavinnen mit zusammengekniffenen Lippen an. "Eure Herrschaften werden euch dafür killen"

Sammy bekam von der EN den Auftrag, auf Bo zu achten, das wertvollste Beutestück. Irgendwie gelang es dann doch, das Tor zu öffnen, jedoch tobte der Kampf immer noch, so dass sich Sammy dazu entschloss, Bo an die Leine zu nehmen, seine Fußfesseln so weit zu lockern, dass er hinterherlaufen konnte und mit ihm zusammen Richtung Hafen zu laufen, um ihn sicher ins Camp zu bringen.

Er  wusste inzwischen längst, dass sie einem Trick aufgesessen waren. Ihm kam dann die Gegend sehr bekannt vor...."Ich wusste es! Ich ahnte es. Verdammt nochmal nur zu spät! Wie kann eine so hübsche Sklavin so niederträchtig sein. Du wirkst so als seist du die rechte Hand eines Priesterkönigs. Und dann auch noch in weiß gekleidet. Gehört sich denn sowas?"
Sammy grinste nur und übergab Bo ihren Schwestern im Camp zur sicheren Verwahrung.

So langsam trafen alle Schwestern wieder im Camp ein, bis auf zwei Aya und Shin. Die hatte man in Belnend wohl überwältigt.

Das Ende vom Lied - ein Gefangenenaustausch war erforderlich. Mission missglückt? Wir müssen nachdenken - das Ziel vor Augen werden schon neue Pläne geschmiedet.

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