Ostern 2016

Freitag, 25. März 2016





Wir wünschen allen Lesern unseres Blogs ein schönes Osterfest 2016.

Die Nacht der drei Schatten

Mittwoch, 16. März 2016



Dass Gor ein Planet ist und dass er drei Monde hat wissen in Gor nur die wenigsten Menschen. Einige wenige Personen der blauen und der gelben Kaste sind es wohl, die dieses Wissen hüten.

Der große Teil der Menschen glaubt, dass Gor eine große Scheibe ist und dass die drei Monde riesige Feuer sind, die mit Ketten am höchsten Berg von Gor festgemacht wurden. Es sind die einfachen Menschen, die Arbeiter, die Sklaven und die Panther im tiefen Wald, die ihre Legenden um die drei großen Feuer erfunden haben. Das aufgehen und das abgehen der Monde erklären sie sich mit den Aktivitäten der Priesterkönige, ob diese nun die Feuer mit Holz füttern oder nicht. 

Eine ganz besondere Nacht ist die Nacht, wenn alle drei Monde im Vollmond stehen, eine Nacht wie sie sehr selten vorkommt, eine Nacht, die immer etwas Besonderes, sehr geheimnisvolles hat. Denn wenn alle drei Monde im Vollmond stehen und die Monde leuchten grell auf die Gorscheibe leuchten, dann werfen alle Dinge und alle Wesen auf Gor drei Schatten. 

Die Legende sagt nun das der Mensch zwischen einen der drei Schatten entscheiden muss und somit seine Zukunft beeinflussen kann. Deshalb wird in dieser Nacht allerlei an Beschwörungen und Zauberei getrieben um den richtigen, den guten Schatten zu finden. Die ganze Bevölkerung wird dieses tun. Die Panther aber werden ein besonderes Mondfest feiern.

Auch der Pantherstamm der Sa me Arquana will dieses tun und in der Nacht einen großen Dämon beschwören, der allen den richtigen Schatten sagen wird, um die Zukunft des Stammes gut und sicher zu gestalten. Auch ein Sklave wird dabei der großen Mutter, eine Gottheit, an die die meisten Panther und Taluna wohl glauben, als ein besonderes Opfer dargebracht werden.

Kein einfacher Sklave sondern einer, der in vielen Kämpfen gegen andere Sklaven seinen Wert und seine Würde bewiesen hat. Dieser besondere Sklave soll sein Blut und seinen Samen mit der Erde von Gor mischen, um die große Mutter gnädig zu stimmen und so die Jagd und das Leben reich für ihre Töchter zu gestalten.

Diese besondere Nacht feiern die Sa me Arquana gemeinsam mit Schwestern anderer Stämme, nicht um Allianzen zu schmieden sondern um das Bewusstsein aller Taluna und Panther zu einer gemeinsamen Zugehörigkeit zu stärken.


Text: Sulu Nurmi