Handelskaravane nach Belnend

Sonntag, 13. November 2016

Nach dem Remise mit der Sklavenkaravane ersannen die Arquana eine neue List um Bo ,den Kommandanten der Stadt Belnend, doch noch endlich in die Finger zu bekommen und sich an ihm zu rächen. Abend um Abend saßen sie am Feuer des Lagers und überlegten, wie sie es anstellen könnten. Es wurden Ideen diskutiert, verworfen und neue Ideen ausgebrütet. Dann wurde eine Idee zum Plan und der Plan zur Tat….

Nach einigen kleineren Vorbereitungen begaben sich die Mädels als Händlerinnen und Sklavinnen getarnt auf den Weg nach Belnend, um sich mit den Örtlichkeiten für ihren Plan vertraut zu machen. Auf einen Wagen packten sie Felle, Honig und ein Fass guten Paga aus Sammys Vorrat. Als kleiner Tross zogen dann Sira und Jola als Sklavinnen verkleidet mit Fortuna als Händlerin zu der Stadt im Südland los. Auf dem Weg nahmen sie noch Jon, einen brummigen Marodeur aus Talunaland, als männliche Reisebegleitung mit. Auf dem Weg zur Stadt lauerten einige Taluna in den Büschen, doch auf Grund des grimmig aussehenden Jon blieben diese in ihren Büschen hocken. Sie erreichten kuze Zeit später die Stadt ohne jedes Problem und mischten sich unter die Handelnden auf dem zentralen Platz. Nach kurzer Zeit wurde neben den Bürgern Belnends auch der Kommandant auf die neuen Händler aufmerksam und gesellte sich zu Ihnen. Fleißig handelten die Arquana ihre Waren und nahmen einiges für den Tribe Nützliches wieder mit. Unter anderem auch eine Bestellung über weitere 4 Fass Paga. Sie hatten nun einen guten Grund bald wieder zukommen, um weiter spionieren zu können….

Eine Hand später kamen die Arquana wieder nach Belnend, um die bestellten 4 Fass Paga zu liefern und weitere Informationen für die Umsetzung ihres heimtückischen Plans zu sammeln. Raven, eine Schwester, die sich auch mit Heilpflanzen auskannte, begleitete sie dieses mal. Wieder in der Stadt auf dem Marktplatz wurden sie schon von Bo, dem Kommandanten, erwartet. Wieder wurde gehandelt und….ausgekundschaftet. Die 4 Fass Paga und verschiedene Kräuter wechselten den Besitzer und wieder wurden Bestellungen gesammelt, um wieder einen Grund für eine Rückkehr nach Belnend zu haben. Auch dieses Mal flog ihre Verkleidung nicht auf und alle kehrten wohlbehalten ins Lager der Arquana zurück.

Nach Sondierung der Gesamtlage und der gesammelten Informationen entschieden sich die Arquana, dass sie in einer Hand die Falle für Bo stellen wollten. Die Bestellung, die sie erhalten hatten, beachteten sie daher gar nicht weiter. Stattdessen machten sich Jola und Fortuna unter Hochdruck an die Vorbereitungen für…ja, für was eigentlich. Sie bauten in einem Waldstück nahe der Stadt einen Hinterhalt auf. Sie legten Verstecke für die Schwestern an, präparierten Bäume für die Sperrung von Wegen und versteckten überall Waffen. Dann kam der große Tag und alle hofften, dass dieser am Abend erfolgreich sein würde.

Wieder bewegte sich die kleine Handelskaravane mit Raven, Jola, Sira, Qui und Fortuna mit zwei Wagen voll Waren in Richtung Stadt. Kurz vor der Brücke, die über den Fluss vor dem Tor führte, stoppten sie. Ein Baum lag quer über die Straße und versperrte den Weg. Nach mehreren Versuchen diesen beiseite zu räumen, entschieden sich die verkleideten Arquana dazu einen anderen Weg in die Stadt zu wählen. Als gerade die Wagen mit den ‚Handelswaren‘ von den Sklavinnen zum Umkehren gedreht wurden, sprangen einige Wilde aus den Büschen neben der Straße und griffen den überraschten Tross an. Nahja die First Bow der Arquana führte mit Zadi diesen Angriff auf die eigenen Schwestern. Schreie ertönten, Wagen stürzten um und gingen in Flammen auf, als die Jägerinnen zuschlugen. Währen sich Jola, Qui, Raven und Fortuna versuchten in Sicherheit zu bringen und hinter den Wagen in Deckung gingen, rannte Sira so schnell sie konnte zur nahen Stadt, um den Kriegern von dem Überfall zu berichten und diese um Hilfe zu bitten. Nachdem Sira noch schwer atmend erzählt hatte, was vorgefallen war, stellte Bo sofort einen Erkundungstrupp zusammen und ließ sich und seinen Männer von Sira zum Überfallort führen. Dort angekommen bot sich ihren ein Bild der Verwüstung und des Schreckens. Wagen brannten, überall lagen Fässer, Kisten und Waren herum. Und dazwischen die scheinbar leblosen Körper von Jola, Qui und Fortuna…und eine verzweifelte Raven, die sich versuchte um die Liegenden zu kümmern.

Nachdem die anrückenden Krieger die letzten Wilden vertrieben hatten, wurde auf einer nahen Lichtung ein Lager zur Versorgung der Verletzten eingerichtet. Routiniert bauten die Krieger unter Bos Kommando und unter Einsatz ihrer zahlreichen Sklavinnen ein Notlager auf. Verbandsmaterial wurde herbeigeschafft. Sklavinnen trugen die Verletzten zu den Behandlungsstätten und kümmerten sich um sie. Raven begann mit ihren überschaubaren Heilkünsten die verletzten Schwestern nun gezielt zu versorgen bis die Heilerin der Stadt mit der Sklavin, die sie holen sollte endlich eintraf. Alles lief nach Plan…

Damit sich die Heilerin nicht um die Wunden kümmern konnte schrien die Verletzten immer abwechselnd. Ein geübtes Auge hätte sicher gleich gesehen, dass das Blut nur roter Beerensaft ist und die scheinbar im Fleisch steckenden Pfeile nur Maskerade sind. Damit wäre alles aufgeflogen. Während die Verkleideten ihre Helfer vor Ort ablenkten, begann Nahja ihre Jägerinnen in den Verstecken, die rund um den Sammelplatz angelegt waren, zu platzieren. Die noch ahnungslosen Krieger der Stadt bemerkten nicht, wie sich die Schlinge langsam enger zog und kümmerten sich weiter um die Überfallenen. Einzig Bo schien etwas zu ahnen und befahl einem Vertrauten Achtsam zu sein. Dann zum Verabredeten Zeichen stürzten sich Nahjas Jägerinnen, wie hungrige Larls aus ihren Verstecken auf die Krieger. Schnell organisierten diese aber ihre Verteidigung und ein wilder Kampf entbrannte. Die Verkleideten sprangen ebenfalls, wie plötzlich durch ein Wunder geheilt, von ihren Lagern auf und rannten zu den Verstecken, um sich zu bewaffnen und am Kampf teilzunehmen. Nun hing der Erfolg nur noch von Geschicklichkeit im Waffenumgang (und Lagg) ab. Doch das Blatt wendete sich gegen die Arquana. Die Krieger schlugen den Überraschungsangriff zurück. Es kam zur Katastrophe…

Nach dem nach zähem Ringen auch die letzte Arquana geflohen war, wurden die Besiegten, Jola, Heaven, Zadi und Fortuna von den siegreichen Kriegern in die Stadt geführt und dort eingeschlossen. Während Heaven und Zadi in ein unterirdisches Verlies gebracht wurden, hatte man Jola und Fortuna in eine Zelle an einem Platz der Oberstadt eingesperrt. Nachdem diese bemerkten, dass sie endlich alleine waren, robbte Fortuna zu Jola und bat sie die Fesseln an ihren Handgelenken zu lösen. Nach einigem Gekaue hatte Jola diese durchgerieben und Fortuna half ihrer Schwester ebenfalls aus der Verschnürung. Dann schauten sie sich in der Zelle um und überlegten gemeinsam, wie sie aus dem Schlamassel wieder herauskommen könnten. Fortuna schlug vor eine Sklavin anzulocken, zu überrumpeln und dann durch die offene Zellentür zu fliehen. Wenn sie nur schnell genug liefen, dann könnten sie es schaffen durch das Stadttor zu entwischen. Jola spielte wieder den Lockvogel, legte sich auf den Boden und jammerte so laut sie konnte. Nach einer kurzen Weile kam eine Sklavin, um zu schauen, was der Lärm sollte. Fortuna versteckt sich im toten Winkel der Tür, um die Sklavin zu überwältigen, sobald diese die Zelle betrat. Doch leider kam die Sklavin nicht herein oder öffnete die Tür…sie hatte keinen Schlüssel. Den hatten nur die Krieger. Die Enttäuschung war so groß, wie das Gefühl ausgeliefert zu sein. Besonders Fortuna litt sichtlich darunter und Jola musste sie etwas trösten. Dann gab es doch noch einen kleinen Lichtblick. Lara, eine Ki’Kara, war ebenfalls Undercover in der Stadt. Sie konnte zwar die Tür nicht öffnen und die Arquana befreien, doch versorgte sie sie mit Essen und Trinken, damit sie bei Kräften blieben. Zum Abschluss steckte sie Jola und Fortuna noch je einen Dolch zu. Man wusste ja nie…

Nach einer ungemütlichen Nacht in der kargen Zelle wurde Fortuna wach. Jola war verschwunden und draußen in der Stadt schien sich irgendwas zusammenzubrauen. Stimmen riefen etwas, Metall klirrte, Schreie ertönten und Türen krachten laut in die Schlösser. Belnend wurde angegriffen? Während sie noch versuchte durch die Zellentür zu erkennen, was draußen um sie herum passierte, trat plötzlich ein dunkler Schatten in ihr Sichtfeld. Nun würde man sie auch holen, dachte sie noch, als eine vertraute Stimme sagte. „Ah, hier bist Du.“ sie schaute auf und erkannte Aya, ihre EN, in Begleitung vieler Jägerinnen der Arquana und der Pyrana. Die Kavallerie war gekommen und keine Sekunde zu früh. Die geflohenen Arquana hatten Hilfe geholt und waren zur Befreiung ihre gefangenen Schwestern zurückgelehrt. Nachdem die Zellentür aufgebrochen und Fortuna befreit war, durchsuchten die Jägerinnen die Stadt nach den noch vermissten Schwestern Heaven und Jola. Bo hatte sie in ein Kellerverließ verschleppt, um sie zu verhören. Niemand hätte dort ihre Schreie gehört. Nach einer Weile fand Nahja den Eingang und schon stürmten die Jägerinnen das Gewölbe. Eingesperrt in eine kleine Zelle fanden sie Heaven, die unverletzt war. Auch Jola, in einer anderen Zelle an einen Pfahl gebunden, war unversehrt. Froh sie gefunden zu haben, befreiten die Arquana die beiden denn schon mahnte Nahja zur Eile. Es konnten jederzeit Krieger der Stadt eintreffen und die Rettungsaktion beenden. Von Bo fand man allerdings gerade keine Spur, doch waren sich alle einig, dass es nicht das letzte Mal gewesen sein sollte, dass die Arquana ihrem Erzfeind nachstellten.


Nachdem alle wohlbehalten in die Sicherheit des Lagers in Ardeur zurückgekehrt waren, wurden die Wunden geleckt, doch alle waren froh, dass nicht mehr passiert war und alle doch mit dem Schrecken im Nacken wieder zu Hause waren. Dieses Abenteuer war damit zu Ende, aber es würde sicher ein Nächstes geben, das wussten schon jetzt alle an diesem Abend…

Text: Fortuna
Bilder: Fortuna


Welch eine Genugtuung - oder doch nicht?

Freitag, 14. Oktober 2016

Ja, der Stachel sahs tief - die Schmach, durch einen bösen Überfall der Krieger von Belnend und ihrer Verbündeten vor einiger Zeit, schwelte schon lange und so planten die Sa me Arquanas einen Rachefeldzug.

Aber Waldmädchen können nicht so einfach mal eine Stadt überfallen, die vielen Wachen, die vielen Krieger innerhalb der Stadt, Bürger, die mit Waldmädchen nichts im Sinn haben, außer sie im Kragen zu sehen. Ein Plan musste her.

Unsere SE Fortuna hatte da eine gute Idee. Lange vor Umsetzung des Rachefeldzuges schlich sie sich als Slaverin getarnt im Gebiet von Belnend ein. Spionierte aus, was erforderlich war, um den Plan, den sie hatte, in die Realität umsetzen zu können. Und dann war es so weit.

Alle Arquanas wurden informiert, wie man vorgehen wollte, um sich an Belnend zu rächen. Ziel des ganzen war, den Commander von Belnend und seine FB zu entführen, ihnen zu zeigen, wie man sich fühlt in Gefangenschaft, und Genugtuung zu erfahren, für das, was uns angetan wurde. Gesagt - getan.

Wir verkleideten uns als Sklavenkarawane, unsere Waffen sorgfältig auf dem Wagen des mitreisenden Waffenhändlers, der verkleidete Sklave Shin, versteckt. Die Collare, die den "Arquana"-Sklavinnen angelegt waren, waren nur provisorisch verschlossen, so dass sie schnell mitsamt den Ketten abgelegt werden konnten. Schon allein das Kostümfest in Vorbereitung des Ganzen sorgte innerhalb des Camps für einen Heidenspass. Die Sklavenkarawane wurde zusammengestellt, es wurde geprobt, ausprobiert und viel gelacht, bis alles so war, dass man losziehen konnte.

In Belnend angekommen fädelten sich die falschen Sklavinnen repräsentativ auf und Fortuna als vermeintliche Slaverin führte das Gespräch. Leider war es so, dass an dem Tag der Commander nicht in der Stadt war, so dass Fortuna verbal alles aufwenden musste, dass die Karawane die Stadt wieder heil verlassen konnte, ohne dass jemand gekauft wurde. Aber geschickt, wie sie beim verhandeln war, konnte sie herausfinden, wann unsere Zielperson wieder anwesend war, so dass wir ein paar Tage später wieder losziehen konnten.

Gleiche Ausgangssituation - gleiches Spiel, nur dass diesmal der Commander vor Ort war. Nach einigem Hin- und Hergeplänkel, verhandeln und schachern kam der geheime Angriffbefehl von Fortuna. Alle Arquanas öffneten das nur scheinbar geschlossene Collar und rannten blitzschnell zu ihren Waffen am Wagen. Ein Teil der Schwestern nahm sich die Stadtwachen vor, bis die am Boden lagen, der andere Teil stürzte sich auf die anwesenden Krieger. Unsere Se, Fortuna, als Slaverin verkleidet, musste auch gefesselt in Belnend verbleiben, damit ihre Tarnung nicht auffiel.

Sulu Nurmi wirbelt mit ihrem Pilzkorb und ihren Krallen um sich, während Bo ausrief "was ist los?" Fortuna als Slaverin wahrte den Schein "Zurück mit Euch", nahm die Peitsche vom Gurt, entrollt sie und lies sie einmal laut knallen. Bo zog schnell den Bogen und legte einen Pfeil auf, während Morfaeus Taurog brummt "Immer die Gefahr aus dem Hinterhalt, feiges Pack" und dann zornig brüllte.
Aya rief laut "schnelle liebe Kajira's... ähm Schwestern.. fesselt die Krieger."
Fortuna schaut sich um und schrie "Ich kann es nicht fassen. Ich bin ruiniert."

Boundy Schwartzman liegt noch halb benommen auf dem Boden und sieht die Slaverin ebenfalls niedergeschlagen auf dem Boden liegen.....
Ayana Convair kniet sich neben BO, dem Kommandanten von Belnend und nimmt sich ein Seil... atmet tief aus, als sie ihn vor sich liegen sieht und fesselt ihn dann auf goreanische Art und Weise

Shinei Quan: So Lady...euer Weg als Slaverin endet hier! Wurde auch Zeit! Da haben wir euch schön reingelegt *lacht* - Auch Fortuna musste gefesselt liegenbleiben, wobei Shin die Fesseln nicht so sehr anzog, um ihr keinen Schaden zuzufügen.

Boundy Schwartzman wachte dann nach einer Weile wieder auf unfähig zu erkennen wie lange er ausgeknockt auf dem Boden gelegen hatte und realisiert dann, dass es nicht lange gewesen sein konnte, da das Unheil in der Stadt noch im vollen Lauf war.

Inzwischen war das Tor zu Belnend geschlossen worden, wie auch immer, der Schlüssel musste her.

Emy Benelli: Aya Qui nehmen Manntier, Manntier haben Schlüssel
Ayana Convair: ja, Qui, wir müssen den Mann nun mitnehmen
Boundy Schwartzman: binde mich doch los, dann kann ich das Tor öffnen. Ich wohne hier, du Wilde. Hier hat man ordentliche Schlösser mit Schlüsseln, nicht nur zugebundene Riegel *knottert*.... Doch dann hatte er eine andere Idee und sprach viel freundlicher: "vielleicht gehen wir in die Herberge...und ihr trinkt was wir so haben und dann geht ihr? * als Versuch sie hinzuhalten bis die alarmierte rote Kaste eingreifen würde.
Als seine Bemühungen nichts nutzten blickte er die ganzen Sklavinnen mit zusammengekniffenen Lippen an. "Eure Herrschaften werden euch dafür killen"

Sammy bekam von der EN den Auftrag, auf Bo zu achten, das wertvollste Beutestück. Irgendwie gelang es dann doch, das Tor zu öffnen, jedoch tobte der Kampf immer noch, so dass sich Sammy dazu entschloss, Bo an die Leine zu nehmen, seine Fußfesseln so weit zu lockern, dass er hinterherlaufen konnte und mit ihm zusammen Richtung Hafen zu laufen, um ihn sicher ins Camp zu bringen.

Er  wusste inzwischen längst, dass sie einem Trick aufgesessen waren. Ihm kam dann die Gegend sehr bekannt vor...."Ich wusste es! Ich ahnte es. Verdammt nochmal nur zu spät! Wie kann eine so hübsche Sklavin so niederträchtig sein. Du wirkst so als seist du die rechte Hand eines Priesterkönigs. Und dann auch noch in weiß gekleidet. Gehört sich denn sowas?"
Sammy grinste nur und übergab Bo ihren Schwestern im Camp zur sicheren Verwahrung.

So langsam trafen alle Schwestern wieder im Camp ein, bis auf zwei Aya und Shin. Die hatte man in Belnend wohl überwältigt.

Das Ende vom Lied - ein Gefangenenaustausch war erforderlich. Mission missglückt? Wir müssen nachdenken - das Ziel vor Augen werden schon neue Pläne geschmiedet.

Der Stachel sitzt tief - gibt es Rache an Belnend?

Samstag, 9. Juli 2016

Nachdem die Sa me Arquanas ihr altes, von den Kriegern Belnends und ihren Verbündeten zerstörtes Lager verlassen und sich auf Ardeur ein neues gebaut haben sitzt die Schmach immer noch tief. Oft unterhalten sich die Schwestern abends am Feuer über diesen großen Überfall im letzten Jahr, schmieden Rachepläne, verwerfen sie wieder und planen wieder neue. Schwestern wurden damals gefangen genommen, verschleppt, gefoltert, geschändet - das vergisst eine Arquana nicht. Und so wird die Geschichte weiter geschrieben.

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(Da das RP so amüsant war, geben wir es hier so eins zu eins wieder)
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AÝA (Ayana Convair): Tal, ist jemand zu hause? ... Aya von den Arquana ist hier
Nasty Palen: "da .. wieder Stimmen ... hast du gehört?"
AÝA (Ayana Convair): und Fortuna, mein braves und tapferes Kaiila *fügt es hinzu und streicht über die Mähne des edlen Tieres*
ƑƟƦƬƲƝȺ (ReginaFaustus) schnaubt leise und schüttelt kurz die Mähne
Johanna Dinzel: Nunja, wenn du Baden gehst, dann solltest du dies auch nicht mit Männern machen, sofern dies nicht ausdrücklich erlaubt ist, und wie es scheint, war es nicht erlaubt, Freundin .. also Ärger ...*vernahm nun eine weibliche Stimme von draussen und blieb recht gelassen* ... Ja ich habe sie gehört ... immer dieser Stress *ein heiters Lachen folgte* ... dann mal auf
Nasty Palen: erhob sich .. sie wälzte sich eher zur Seite
Johanna Dinzel erhob sich ebenfalls von ihrem Platz und wandte sich der Tür zu
Nasty Palen: "Ach Himmel"
AÝA (Ayana Convair): schaut zur Türe die sich öffnet
ƑƟƦƬƲƝȺ (ReginaFaustus) bleibt ruhig, da sie die Frauen nicht als Bedrohung sieht.
AÝA (Ayana Convair): blickt dann auf die beiden Statdweiber, die dort erscheinen und setzt ein lächeln auf "Tal, ich bin Aya von den Sa me Arquana Panthern"
Nasty Palen: "Tal .. ich bin Palen .. die Herrin vom Lande" schmunzelte sie und wartete dass Jale sich vorstellte
Johanna Dinzel verließ das Haupthaus und betrat den Innenhof wo Jale ein Kaiila mit einer Panther drauf sah ... "Tal Panther ... du bist etwas weit weg von den Wäldern"... mit diesen Worten drehte sie sich zu ihrer Freundin und sprach lachend ... "Siehst du, es gibt also noch andere wie mich, die dumm genug sind, die Wälder zu verlassen."
Nasty Palen: "Du meinst, sie ist gekommen sich zu unterwerfen oder Medizin zu lernen?"
AÝA (Ayana Convair): Ich habe von euch gehört und beschlossen, einen Ausritt durch das Südland zu machen, um zu sehen, wie sich hier die Länder entwickelt haben... und da habe ich mich auch mal aus unsern heimischen Urwäldern in Ardeur heraus getraut.
ƑƟƦƬƲƝȺ (ReginaFaustus) schnaubt leise und schüttelt die Mähne erneut etwas, dass die Haare fliegen.
AÝA (Ayana Convair): hält sich an der Mähne fest
Nasty Palen: "Dann hoffe ich, die Reise war ähm .. schön. Arquanas sollte die Gegend ja nicht ganz unbekannt sein" starrt dann auf das Tier und schon werden Gelüste geweckt .. haben wollen.
ƑƟƦƬƲƝȺ (ReginaFaustus) bleibt ruhig stehen und sieht sich nach etwas Fressbaren um. Kann aber nichts entdecken.
Johanna Dinzel: Frag sie doch, sie wird ein Grund haben die sicheren Wälder zu verlassen ... ahh siehst du ...*vernahm den Grund und nickte der Panther zu*... Reiselust also? Dann rate ich dir pass gut auf. Belnend ist nicht gerade freundlich in Sachen Wilde ... und ich weiss von was ich spreche ... wie dem auch sei. Ist das dein Kaiila?
AÝA (Ayana Convair): ja, vor sehr langer Zeit war dies auch unsere Heimat, wie ihr vielleicht wisst.. bevor wir dann den Laurius entlangzogen und nun in den Urwäldern unsere neue Heimat gefunden haben.
Johanna Dinzel: Ja ich weiss, euer Lager war nicht weit von dem unseren ...*mit diesen Worten trat sie drei Schritt auf das Kaiila zu .. langsam um es nicht aufzuschrecken*

AÝA (Ayana Convair): hält die Mähne fest und blickt auf die Frau, die sich langsam nähert
ƑƟƦƬƲƝȺ (ReginaFaustus) fixiert die Frau in dem grünen Kleid, die näher kommt. und zuckt einmal mit dem Kopf und zeigt die Zähne.
Nasty Palen blieb selbt im Türrahmen stehen, roch sie doch etwas animalisch heute und wollte nicht auffallen
AÝA (Ayana Convair): schaut dann wieder herab zu den beiden Weibern.... "Reiselust, ja.. aber es gibt auch einen anderen Grund, warum ich hier bin..."
Nasty Palen: "Baden? .. Du hast von meinem Badehaus gehört und erbittest Einlass?" .. warum komme ich immer wieder nur auf baden zurück, fragte sie sich dann.
Johanna Dinzel: Ganz ruhig ... Großer ... ich tue dir nichts ...* vorsichtig streckte sie langsam ihre rechte Hand nach dem weichen Fell des Tieres, während sie dem Gespräch weiterhin folgte *... einen Grund? Dann sage ihn doch Panther ... wir sind kaum eine Gefahr und mit dieser Robe schon gar nicht ...*grinst*
ƑƟƦƬƲƝȺ (ReginaFaustus) als die Frau in dem grünen Kleid noch näher kommt, heb sie das Vorderbein und läßt sie spitzen Krallen kreischend über das Pflaster kratzen.
Nasty Palen: "das ist ein Fleischfresser .. ich weiss nicht ob es nutzt, sich wie du als Gras zu verkleiden, Jale"
AÝA (Ayana Convair): das sehe ich.. lächelt sie....ich schätze euch auch nicht als Gefahr ein... wohl aber die Krieger, die dort drüben in der Stadt namens Belnend hausen.
Johanna Dinzel: Ich weiss, dass es ein Fleischfresser ist , ich habe selbst ein Kaiila im Stall...* bemerkte nun aber das dieses Tier sehr gestresst wirkte und mit den Krallen auf dem harten Plasten zu kratzen begann ...so wandte sie sich wieder ab und lies dem Tier sein Freiraum * ... nun ihr könnt reinkommen oder wollt ihr es lieber hier draußen bereden ?
ƑƟƦƬƲƝȺ (ReginaFaustus) blickt die Frau im grünen Kleid hungrig an, doch weiß sie, dass sie sich nicht auf sie werfen darf, obwohl es ein langer Tag war und sie jetzt einen Bosk reißen könnte.
Nasty Palen: "ihr?"
Johanna Dinzel: Ähm verzeih
Johanna Dinzel lacht
Johanna Dinzel: Ich meine natürlich die Panther
Johanna Dinzel: Hättest du nicht alle Mädchen auf den Feldern könnten sie dem Tier etwas zu fressen geben. Aber du musst ja alle Mädchen weg schicken oder war es Bilas Idee ? Naja egal ... ich schau mal ob ich was Essbares finde ?
AÝA (Ayana Convair): hmm.. sie knurrt nun etwas.. ich weiss das Angebot zu schätzen... aber ich bleibe lieber an der frischen Luft... zu stickige Räume sind nichts für uns Panther... und im übrigen, was das baden angeht: wir baden jeden Tag in der Thassa oder in eiskalten Gebirgsbächen.... also von daher besteht auch da kein Bedarf *knurrt ein wenig, besinnt sich aber dann*. Nun, der Grund meines Besuches ist, dass ich euch fragen möchte, was ihr über Belnend wisst. Haben sich dort viele Krieger versammelt oder ist es still geworden um Bo, den Komandanten *fragt sie unverblühmt*.
ƑƟƦƬƲƝȺ (ReginaFaustus) bemerkt, dass die grüne Frau aus dem Sichtfeld verschwunden ist und fixiert nun die Weisse. Sie beruhigt sich etwas. Ist doch das Grün natürlicher für Beute.
Nasty Palen: "Du willst wissen, wie es um die Bewaffnung und Wehrfähigkeit meines Heimsteins aussieht? .. Nun ja, man kann in letzter Zeit keinen Schritt vor die Tür machen, ohne über einen der roten Kaste zu stolpern. Man könnte meinen sie planen was sehr, sehr Großes"
Johanna Dinzel stiefelte nach hinten zu den Ställen wo Bila oftmal schlachtete, zu ihrem Glück fand sie ein frisch geschlachtetes Verr und nahm sich eins der Stücke mit ... Jale die nicht zimperlich war störte es nicht, dass ihre Robe nun mit Blut überzogen war ... langsam schritt sie zurück und näherte sich dem Kaiila ... dabei behielt sie fast fünf Schritt Abstand, ehe sie das blutende Stück Verr auf den Boden ablegte
ƑƟƦƬƲƝȺ (ReginaFaustus) beginnt leicht zu Tänzeln vor Ungeduld und knurrendem Magen.
AÝA (Ayana Convair): oh *sie runzelt die Stirn*... ich wusste nicht, dass es auch euer Heimsteim ist.... nun... ich weiss nicht ob du von dem Krieg und der Belagerung gehört hast, der vor ungefähr einem halben Jahr in unseren Wäldern tobte....
Johanna Dinzel: Hmm? Ziemlich eingesaut ...*sah nun das Blut an der Robe und schüttelte lachend den Kopf*
Nasty Palen: "nein ... man konsultierte mich nicht deswegen. Und wie ging es so aus mit der Belagerung? .. wer wurde denn belagert?"
AÝA (Ayana Convair): schaut zu wie die Frau in dem grünen Gewand ein großes Stück Fleisch auf das Pflaster wirft und versucht, das Kaiila zu beruhigen.
ƑƟƦƬƲƝȺ (ReginaFaustus) dreht den Kopf zu dem Fleisch und schnüffelt. Der Geruch von Blut und der Hunger wollen es dorthin ziehen. Sie will es sich holen und wartet, dass ihre Reiterin sie lässt.
Johanna Dinzel: Ach Nasty , wenn Bila fragt wo das Fleisch hin ist, sag ihm, die Geister waren es ... das glaubt es bestimmt.
Nasty Palen: "mach ich ... " kicherte sie.
AÝA (Ayana Convair): wir Arquana-Panther wurden belagert, einige von uns wurden entführt, und unser Lager wurde so in Mitleidenschaft gezogen, dass wir es vor kurzem nun endgültig abgerissen haben und in den Urwald von Ardeur gezogen sind.
ƑƟƦƬƲƝȺ (ReginaFaustus) wird immer unruhiger bei dem Geruch von Beute. Bleibt aber noch stehen. Schnaubt nun bestimmend, um endlich los zu dürfen.
AÝA (Ayana Convair): und du willst wissen, wer dafür verantwortlich ist *sie drehte ihren Kopf und schaute Richtung Belnend, wobei ihre Augen vor Zorn funkelten.
Nasty Palen: "gründliche Arbeit, möchte man sagen, hehe" nicht ohne Stolz wippte sie auf den nackten Zehen auf und ab. .. "und nun wollt ihr .. Rache? .. oder Tribut zollen"
Johanna Dinzel nahm wieder am Gespräch teil und wischte sich Blut an der Robe ab... da sie nur die Hälfte mitbekam hakte sie so gleich nach .. " Krieg ? Welcher Krieg in den Wäldern ?"
Nasty Palen: "in Wäldern gibt es keinen Krieg, da kann man keinen schweren Waffen heranschaffen"
AÝA (Ayana Convair): drehte das Kaiila vorsichtig in Richtung des Fleischbrockens und gab ein kleines Zeichen, dass es sich nähern durfte.
Johanna Dinzel: Was will ich mit schweren Waffen , du weisst gar nicht was man mit Speer, Messer und Bogen ... achja und etwas List und Tücke alles erreichen kann?
ƑƟƦƬƲƝȺ (ReginaFaustus) die Wildheit und das Temperament kennen kein Halten mehr. Sie stürzt sich auf das Fleischstück, fixiert es mit einer Pranke und beginnt es zu reißen.
AÝA (Ayana Convair): lacht nun über Nasty's Äusserung "da kennst du aber Bo, den Kommandanten aus Belnend schlecht" ...schaut dann grimmig zu den beiden Stadtweibern.
Nasty Palen: "Himmel .. welch ein Schauspiel"
Nasty Palen: "Was ist denn mit El Commandante?"
AÝA (Ayana Convair): Er brachte schweres Gerät in unsere Wälder.... regelrechte Türme, von welchen er brennende Kugeln in unser Lager schoss ... wir hatten sowas noch nie zuvor gesehen.
AÝA (Ayana Convair): die Belagerung dauerte drei Tage und drei Nächte
ƑƟƦƬƲƝȺ (ReginaFaustus) immer wieder reißt sie Stücke aus dem Fleisch und Blutstropfen spritzen auf den Boden ringsum. Sie beruhigt sich zusehends, da sich ihr Magen langsam füllt. Abwesend und ohne Beachtung der Umstehenden stillt sie ihren Hunger.
Nasty Palen: "oha ... der Angriffsturm aus Kasras Waffenschmiede .. vedammt, warum war ich nicht dabei" schlägt dann mit de Faust in ihre offene Hand
ƑƟƦƬƲƝȺ (ReginaFaustus) wirft den Kopf zurück und schlingt das letzte Stück Fleisch herunter. Mit knirschenden und schmatzenden Geräuschen ist das Stück, das einmal ein Tier war, verschwunden.
AÝA (Ayana Convair): zieht nun ihre Augenbrauen zusammen und ihr Blick verfinstert sich "wir Arquana haben lange gebraucht, um uns von dieser Schmach zu erholen.... unser Stamm war dezimiert und wir mussten erst wieder wachsen, an Anzahl der Waldmädchen und an Stärke.... doch unser Durst nach Vergeltung ist seit dem nicht gestillt *sagt sie nun sehr scharf.
Johanna Dinzel: Ähm ... * lansam aber sicher war Jale mehr und mehr auf der Seite der Panther und musste zunehmend sich zusammenreißen um nicht etwas zu sagen was man ihr später ankreiden konnte ... noch immer - und es wird auch so bleiben - ist es so, dass ein Teil von ihr Taluna bleiben wird ... aus diesem Grunde hielt sie lieber still und konnte die Rachegedanken durchaus verstehen ... es war immerhin deren Heimat *
Nasty Palen: "Habt ihr Geld? .. ich könnte euch so einen Angriffsturm ja besorgen."
ƑƟƦƬƲƝȺ (ReginaFaustus) dreht sich wieder zu den Frauen um und blickt die Grüne erneut an. Dieses Mal aber nicht wild und gierig, sondern fast schon dankend.
Johanna Dinzel setzte sich lieber auf die Bank, wobei sie den Blick des Tieres sah und lächelte ... " Mehr gibt es nicht sonst muss ich zahlen "
AÝA (Ayana Convair): schmunzelt nun "nein, wir haben kein Geld... wir brauchen auch keinen Turm... die Kraft in unseren Herzen, unsere Wildheit und unser Verlangen nach Genugtuung wird uns antreiben.... aber habt Dank für das Angebot.
Nasty Palen: "immer gern ... ich nehme auch was anderes. Edelpelze und so?"
AÝA (Ayana Convair): wir kommen wieder um gerne mit euch zu handeln. Wie war ihr name: Nasty? Wir haben sehr leckeren Waldhonig anzubieten *dabei können wir auch hervorragend Belnend auskundschaften, dachte sie insgeheim.*
ƑƟƦƬƲƝȺ (ReginaFaustus) schüttelt sich, um die Mähne zur richten. Ist es doch heiß in dem Hof. Sie schnaubt laut.
Nasty Palen: "Ich mag keinen Süßkram, aber frisches Fleisch ist immer willkommen, wenn es bereits behandelt wurde? .. Und natürlich bist du jederzeit willkommen hier .. am Hofe ..."
Johanna Dinzel lauschte weiterhin dem Gespräch und dem Vorhaben der Panther ... sie wirkte Stolz auf das Vorgehen der Panther .. ein hohes Ziel und rechtschaffen zu gleich ... Jale überlegte sich auch ob sie zu Kiki in den Norden reisen sollte , zwar war sie nicht mehr im Tribe aber immer noch befreundet
AÝA (Ayana Convair): gut... ich danke euch dafür... und wir Arquana werden euch wieder besuchen. Doch nun müssen wir weiter, das Kaiila wird schnell unruhig, wenn es solange stehen muss... ich muss es reiten und über die Felder galoppieren lassen *lächelt und gibt dem Kaiila ein kleines Zeichen mit der Ferse
ƑƟƦƬƲƝȺ (ReginaFaustus) ist sofort wieder wach und trabt los mit einem lauten Schnauben zum Abschied.
Nasty Palen: "Alles Gute ahm .. Waldfee" winkt sie der davonstobenden Staubwolke noch nach
Johanna Dinzel erhob sich wieder als es zum Abschied kam ... " Sichere Wege Panther und achte auf das edle Tier "
AÝA (Ayana Convair): be well Nasty und grünes Weib *winkt den beiden zu und hält sich an der Mähne fest.


Die Alraune - die Suche hat ein Ende


Missmutig schlurfte die Schamanin im Lager der Arquana umher. Bei der Suche nach der geheimnisvollen Wurzel Alraune war nun wirklich alles schiefgegangen. Auch der letzte Hoffnungsschimmer, das Wissen der Wakanda Schamanin, war wie ein Windstoß zerstoben.
Die Wakanda waren nicht mehr aufzufinden. Ob sie sich tiefer in den Urwald zurückgezogen hatten oder alle gefangen worden waren? Niemand wusste etwas. Und die Angabe der Schamanin der Wakanda  waren viel zu ungenau, als das die Scout's etwas finden hätten können. Nun vielleicht sollte es nicht sein, das die Arquana die Wurzel Alraune finden sollten. Sulu die Schamanin ging in das Heilerzelt um einige Kräuter zu Salbe zu kochen.

Unvermittelt rief Fortuna, die am Felsrand des Lagers stand, das sich Leute dem Lager näherten. Fortuna schien die Leute zu kennen und lief ihnen entgegen. Als die zwei im Lager angekommen waren stellten sie sich als alte Freundinnen von Fortuna heraus. Es waren D'Kara die Skalde von Axe und eine Sklavin. Sulu schüttelte nur den Kopf was für Leute Fortuna alles kannte. Sie gesellte sich dann aber doch ans Feuer zu der Gruppe, den Neuigkeiten waren ein begehrtes Gut im Urwald.

Die Sklavin sorgte erst für allerlei Unruhe und Heiterkeit. Denn statt ihre Herrin zu umsorgen ging sie erst auf Käfer jagt um die erbeuteten Käfer dann genüsslich zu verspeisen. D'Kara erklärte das die Sklavin aus einen sehr wilden Land namens Uschendi käme wo alle nur Käfer und Würmer essen würden.

Das Gespräch am Lagerfeuer floss hin und her und kam endlich auf die Wurzel Alraune. Wie Selbstverständlich erklärte die Sklavin, dass die Wurzel Alraune in ihrer Heimat wohl wir Unkraut am Wegesrand wachsen würde. Natürlich ist einer Sklavin kein Glaube zu schenken, aber auch die Skalde erklärte, dass sie schon von der Wurzel gehört hatte und das der Jarl von Axe wohl einige dieser Wurzeln im getrockneten Zustand aufbewahren würde.

Schnell war der Entschluss gefasst zusammen mit der Skalde  und ihrer Sklavin die weite Reise nach Axe zu machen und dem Jarl von Axe eine dieser Wurzeln abzuhandeln. Der Jarl von Axe soll ein riesiger und jähzorniger Mann sein und sollte nur mit allergrößter Vorsicht behandelt werden.

Der Plan war, dass sich Jola und Fortuna als Händlerinnen verkleiden sollten, Sira die Arquana Sklavin sollte mitkommen, um die Handelswaren zu tragen, Sulu würde im Wald warten um im Notfall Hilfe zu holen.

Jola, Fortuna und Sira betraten das Dorf Axe voller Angst und näherten sich dem Jarl mit der allergrößter Höflichkeit zu der sie fähig waren. Nachdem sie ihr Anliegen vorgetragen hatten, nickte der Jarl, der wirklich schrecklich anzusehen war. Sein Preis für eine Wurzel sollte ein Goldtarsk betragen, eine Summe die die Arquana-Händlerinnen natürlich nicht aufbringen konnten. Nach langen zähen Verhandlungen einigte man sich endlich auf mehrere Körbe voller Zauberpilze die für Heiler des Dorfes ein sehr wertvolles Gut waren.

So gelangte nach vielen Abenteuern und ein langer Suche endlich die gesuchte Zauberwurzel zu den Arquanas.

(Text und Fotos: Sulu Nurmi)






Die Wurzel der Alraune - Neuigkeiten tun sich auf

Donnerstag, 9. Juni 2016

Es war schon etwas unbefriedigend, fanden die Schwestern der Arquanas am abendlichen Feuer, dass die Wurzel der Alraune immer noch nicht gefunden war. Doch eine der Schwestern hatte die Idee, doch noch im Südland auf die Suche zu gehen und so verabredeten sich alle zu einer Reise dahin.

Am Hafen angekommen stand die Wahl Südland oder Belnend. Sammy meinte "Südland - die alten Männer in Belnend lassen wir - vorerst - in Ruhe." Alle liefen der Scout Jola, die den Weg gut kannte hinterher. Ständig kamen wir an Kreuzungen mit Wegweisern und mussten uns neu orientieren. Nahja schlug vor, am besten in die Berge zu gehen, da unten kaum jemand anzutreffen war. So schlugen wir uns durch mühsam durch den Dschungel und kamen plötzlich an einem kleinen Lager an. Großes Rätselraten, ob das Lager besetzt war. Das Tor lies sich nicht aufdrücken, also wurde überlegt, ob man nicht über die Pallisaden klettern sollte, um im Inneren des Lagers nach Beute zu suchen.

Plötzlich ertönte über uns eine laute Stimme "Habt ihr euch verirrt, oder so?" und ein Bogen richtete sich auf uns. Jola bekam grad noch die Kurve: "Hm eigentlich nicht, wir sind durstig und wollten euch besuchen." Die fremde Jägerin kam  zum Tor und zog es auf. Freundlich lud sie die Arquanas ein, am Feuer Platz zu nehmen. Es gab für alle etwas zu trinken und wir bewunderten das kleine, aber sehr schöne Camp der Wakandas.

Sammy erklärte, dass sie hörte, es haben sich neue Siedler, die Handel betreiben, niedergelassen. Arni bestätigte, dass es eine Schnapsbrennerei gibt, die wohl eine Taverne sein soll. Das Fass Met, dass sie uns hinstellte, sei übrigens dort gefunden und mitgenommen worden. Während sich die Jägerinnen noch über die Schnapsbrennerei austauschten gesellte sich die Shamanin der Wakandas, Saskia, dazu.

Sammy nahm das sofort zum Anlass, sie über ihr Wissen zur Alraune auszufragen. Erstaunt wollte die Shamanin wissen, was wir mit Mandragoras wollen und Sammy erklärte, dass die Shamanin der Arquanas diese suche und sich derzeit deshalb auch auf einer längeren Reise befindet.

Saskia teilte mit, dass sie Stellen kenne, wo man die Alraune findet, jedoch seien diese Stellen nicht ganz ungefährlich. Eine Stelle, wo sie sicher wächst, liegt in den roten Bergen, den Voltai, aber das Land da sei wirklich gefährlich. Sie selbst nutze sie für die Herstellung von Grift und für ein sehr potentes Schmerzmittel. Aber sie warnte auch, dass der Umgang mit der Alraune gefährlich sei und nicht in die Hände hitzköpfiger Jägerinnen gehöre.

Sammy beschloss, die Shamanin der Arquanas sofort nach deren Rückkehr von ihrer Reise über die aktuelle Situation bei der Suche zu informieren und vereinbarte mit Saskia, dass man dann zurückkommen werde, um die Reise zur Fundstelle der Alraune vorzubereiten.

Anschließend versuchten die Arquanas noch die Schnapsbrennerei zu finden - ein etwas abenteuerliches Unternehmen, bei dem zunächste Kanus geklaut  und die Reise über Wasser fortgesetzt wurde. Schließlich fand man das gesuchte und deckte sich mit genügend Fässern ein. Das die Schnapsbrenner dumm sind und das nicht merken, wie die Wakandas gesagt hatten, stimmte. Wir zogen mit reicher Beute nach Hause.

Die Wurzel der Alraune - immer noch kein Erfolg bei der Suche

Fortuna unternahm alleine Streifzügen durch den Jungel des Südens, um Hinweise über die mystische Alraune zu finden. Nachdem sie sich lange durch das Dickicht geschlagen hatte, erreichte Sie ein kleines Dorf namens Korat. Sie wurde von den Einwohnern freundlich begrüßt. Die Reise hatte sie viel Kraft gekostet und sie war sehr erschöpft. Der Heiler des Dorfs, Adoro Windstar, päppelte sie wieder auf. Als er hörte, dass Sie nach der Alraune suchte, wurde er hellhörig und versprach sich kundig zu machen und sich zu melden.

Während des Besuchs bei den Sa Me Arder erzählte sie ihren Schwestern von ihrer Entdeckung. Gemeinsam beschlossen sie der Spur neben den vielen anderen nachzugehen.

Wie es der Zufall wollte meldete sich der Heiler aus Korat am nächsten Tag. Um zu hören, was er herausgefunden hat, luden die Schwestern ihn zu sich ein. Da sie ihm aber nicht völlig vertrauen wollten, obwohl er der grünen Kaste angehört, sollte das Gespräch vor dem Camp im Wald stattfinden. Als er ankam holte Fortuna ihn vom Dock ab und führte ihn, wie geplant, vor das Tor des Camps.

Sammy kam zur Begrüßung dazu, während die anderen hinter den Palisaden ihre Pfeile auf ihn richteten. Eine gespannte Atmosphäre entstand. Durch die freundlichen Begrüßungen von beiden Seiten entspannte sich die Situation allerdings wieder sehr schnell. Nachdem der offizielle Teil erledigt war, bat Sammy Fortuna das Gespräch in der Sprache des Heilers weiterzuführen.

In lockerem Plauderton erzählte der Mann, dass die Alraune in seiner Sprache 'Mandragora' oder  'Mandrake' heißt. Es handelt sich um eine sehr alte Pflanze, die nach seiner Recherche auch über betäubende Wirkung in kleinen Mengen verfügt. Er habe gehört, dass die Alraune die Form eines Menschen hat. Möglicherweise meinte er, dass sie sich in einen Menschen verwandelt, wenn man etwas von seinem Blut auf sie träufelt. Durch die Sprachbarriere wurde es von Fortuna vielleicht auch nur falsch verstanden. Zum Schluss erzählte er, dass die Alraune beim Ausreißen der Wurzel einen gewaltigen, ohrenbetäubenden Schrei ausstoßen soll, der jeden in der Nähe taub werden lässt.

Nach all diesen neuen Informationen, plauderten beide noch darüber, dass man auch miteinander handeln könne oder darüber, dass Kranke jederzeit bei dem Heiler in Korat willkommen seien. Im Laufe dieser Plauderei erreichten sie wieder die Docks und Adoro versprach zum Abschied, sich wieder zu melden, wenn er noch mehr erfahren würde, was uns bei unserer Suche helfen könnte. Auch versprach er noch einmal die Meisterin seiner Kaste zu befragen, um zu helfen. Mal sehen, wie es hier weitergeht und wann Adoro wieder einen Herlit mit Neuigkeiten schickt.

Die Wurzel der Alraune - wie es weitergeht

Sulu berichtete weiter:

Am nächsten Tag beschloss Sulu den Stamm der Aak aufzusuchen. Die Aak's leben auch im Talunaland, und sind ein neuer aber sehr reger Stamm. Die EN der Aak's, genannt Ki Moon, ist eine strenge aber gerechte Anführerin ihres Stammes. Bei dieser Reise bot sich Fortuna, eine Schwester der Arquana, an Sulu zu begleiten. Als sie am Lager der Aak ankamen war nur Ki Moon am
Lagerfeuer, die anderen Jägerinnen waren noch auf der Jagd. Ki Moon begrüßte die Schwestern der Arquana durchaus freundlich. Man setzte sich an das Feuer und beredete dieses und jenes. Leider wusste auch Ki Moon nichts von der Pflanze Alraune, vermutete sie aber etwas weiter nördlich. Obwohl die Sonne noch recht hoch am Himmel stand, kamen nun die Jägerinnen der Aak nach Hause, offensichtlich hatten sie gute Beute gemacht und brachten wilde Vulos und andere Jagdbeute mit. Ki Moon redete über ihre große Sorge: Sklavenjäger aus Jorts Fähre durchstreifen nun öfter den Wald. Angeblich hatten sie geschworen alle Taluna einzufangen. Fortuna brachte die Idee ein ob man sich nicht an Jorts Fähre rächen könnte, aber alle Jägerinnen der Aak's winkten hier ab. Es wäre zu gut befestigt und mit vielen Männern besetzt. Trotzdem versprach Fortuna das sie Jorts Fähre einmal heimlich erkunden würde. Langsam mussten sich Fortuna und Sulu auf den Heimweg machen. Während sie fast lautlos durch den Urwald huschten, vernahmen sie aus weiter Ferne das Gerufe und den Krach, den wohl einige Sklavenjäger verursachten. Letztlich waren sie froh, dass sie wieder gesund ins Arquana Lager ankamen.
Auch Ina hatte sich Gedanken gemacht, wie man die Wurzel der Alraune finden könnte, hier ihr Bericht:

Vor zwei Fingern wollte Ina ihren Bogen neu bespannen. Sie suchte sich eine ruhige Ecke aus, setzte sich auf einen Baumstumpf und ging sorgfältig zu Werke. Sulus Erzählung von der wundersamen Wurzel der Alraune ging ihr einfach nicht aus dem Kopf.
Irgendwann, vor vielen Monden, hatte sie mal ein Stück einer ähnlichen Wurzel gesehen. Sie versuchte sich zu erinnern; sie nahm die Karte  von Gor aus ihrem Beutel und breitete sie vor sich auf den Boden aus. Sie, besah sich die Markierungen, die sie nach jeder Reise auf der Karte machte. Mit dem Finger fuhr sie einige Routen nach und erinnerte sich dabei an eine Schamanin aus dem Norden.
Von ihr hatte sie damals, als sie nach einer langen Schiffsreise wegen Magenkrämpfen sich kaum noch auf den Beinen halten konnte, eine besondere Medizin bekommen. Damals nahm die Schamanin für die Zubereitung aus einem schön verzierten Kästchen eine Art Wurzel und murmelte dabei einige unverständliche Worte.
Als wäre es gestern gewesen, erinnerte Ina sich noch genau, wie sie ein wenig von dem Wurzelstück abschabte und mit etwas Paga in einem Becher vermischte. Ein kleiner Schluck genügte damals, um Ina  von ihrem Leiden zu kurieren.

Ina nickt vor sich hin, hält den halbfertig bespannten Bogen noch zwischen den Beinen. Sie murmelt leise: Da muss ich wieder hin. Mit geübten Griffen hat sie dann den Bogen schnell fertig bespannt, wirft noch einmal einen Blick auf die Karte und schaut sich um nach dem Weg zum Hafen.
Ihr Entschluss ist gefasst: Sie nimmt ein paar Kupfertarsk und legt sie für die Reise in den  Beutel, überprüft ihren Vorrat an Trockenfleisch und macht sich fertig für eine längere Seereise. Am Hafen begegnet sie Dyani, die sie schon von weitem hat kommen sehen. War es Zufall, dass sie sich grade hier trafen? Oder eine Vorausahnung? Sie hatten schon viele Fahrten und Wanderungen gemeinsam gemacht und ein Gespür dafür entwickelt, was die jeweils andere grade bewegte. Ina erzählt kurz ihr damaliges Erlebnis mit der Schamanin und ihr Vorhaben, sie wiederzufinden, um etwa über diese seltsame Wurzel zu erfahren.
Dyani ist sofort Feuer und Flamme, das Abenteuer gemeinsam anzugehen.
Sie besteigen das nächstbeste Schiff, das sie nach einem Zwischenstopp nach Tamarkan bringen soll. Dort hatte Ina damals die Schamanin getroffen. Die Überfahrt vergeht sehr schnell, angefüllt mit Gesprächen und Phantasien darüber, woher die Schamanin wohl diese Wurzel hatte und was es wohl mit ihr auf sich hat. Die Sonne versinkt schon fast im Meer, als der Hafen in Sicht kommt. Ina freut sich sehr, die Schamanin wiederzusehen und mit ihr sprechen zu können.

Was aber war das? An der Stelle, wo damals das Lager gestanden hatte, ist nichts mehr. Ein paar vergammelte Balken und Zaunlatten, überall Disteln, Spinnweben, andere seltsam aussehende Pflanzen.  Die beiden Jägerinnen suchen erst mit Vorsicht die Umgebung ab, um nicht von Unliebsamen überrascht zu werden. Aber niemand ist zu sehen. Dann stehen sie etwas ratlos da, betrachten den Ort der früheren Feuerstelle, sehen noch die die Löcher im Boden, wo früher Zeltstangen gestanden haben. Was ist hier wohl passiert?

Da es schon dunkel wird, schauen sich beide nach einem sicheren Schlafort um und finden in der Nähe eine etwas versteckte Höhle. Dort lassen sie sich nieder und verrammeln den Eingang gegen wilde Tiere. Nach einem kurzen Nachtschmaus geben sie sich einen Gutenachkuss, wickeln sich dann in ihre mitgebrachten Felle und schlummern sofort ein, denn der Tag mit der Seefahrt war ziemlich anstrengend.

Einen Tag später berichtet Sue der SE Sammy von den Misserfolgen bei der Suche, und das sie nun versuchen würde im Norden weiterzusuchen. Sammy bot sich an, die Reise in den Norden mitzumachen. Das Ziel das sie sich ausgesucht hatten war der Stamm der Arder. Ein Stamm der früher im Süden beheimatet war, aber sich nach vielen Kämpfen, in den Norden zurückgezogen hatte. Sammy nahm noch die Kajira Sira mit, damit diese helfen konnte die Ausrüstung und die Lebensmittel zu tragen. Sammy vergaß auch nicht eine Nachricht für die anderen Schwestern des Stammes zu hinterlassen, damit im Notfall ein Suchtrupp hinterhergeschickt werden konnte. 

Die Reise in den Norden war lang und beschwerlich. Trotz aller Beschwernisse erreichten sie aber das Lager der Arder. Auch die Arder waren freundlich gesinnt und wohl voller Ungeduld Neuigkeiten auszutauschen. Aber leider wussten auch die Arder nichts von der Wurzel Alraune, zumal die Schamanin der Arder sich auf eine lange Reise befand. Während des Gespräches kamen noch Ina und Fortuna von den Arquana im Lager der Arder an. Diese hatten sich Sorgen gemacht und wollten helfen den Rückweg zu sichern. Fortuna konnte mit einer interessanten Neuigkeit aufwarten. Sie hatte in einem Dorf im Norden mit einem Heiler sprechen können.  Dieser hatte ihr  versichert das die Meisterin der Kaste der dortigen Heiler wohl mehr über die Wurzel wusste.

(Textbeiträge von den Beteiligten)

Schöne Werbung für Jägerinnen

Sonntag, 15. Mai 2016

Bei meinen Streifzügen durch YouTube bin ich auf diesen Trailer gestoßen. Schaut ihn euch einfach mal an, ich find den total geil gemacht.


Die Wurzel der Alraune

Sonntag, 24. April 2016


Sie nannten sie die Alte. Eine alte runzelige Frau, die mit den Sa me Arquanas versteckten Handel trieb. Ob bei ihr das Serum nicht gewirkt hatte oder sie keines bekommen hatte wussten die Arquanas nicht. Sie hatten gelernt das Schicksal anderer nicht zu hinterfragen und einfach zu akzeptieren. Sie trafen die Alte von Zeit zu Zeit an einem vereinbarten Ort zu einer vereinbarten Zeit. Meist begann dann der Handel. Zucker, Salz, manchmal auch ein Messer gegen getrocknete Kräuter und wertvolle getrocknete Blüten. Alle Beteiligten waren auf große Fairness bedacht denn der Handel war für alle von großer Wichtigkeit. Die Jägerin Jola der Sa me Arquanas, die den Handel führte, war immer darauf bedacht, die Alte nicht zu übervorteilen. 


Mit der Zeit war das gegenseitige Vertrauen so gewachsen, dass die Frauen der Sa me Arquanas die Alte sogar mit in ihr Lager nahmen und sie dort übernachtete. Dann saßen sie alle am nächtlichen Lag
erfeuer aßen und schwatzen und die Alte brachte etwas mit, was für die Sa me Arquanas genauso wertvoll war, wie ihr Salz oder der Zucker. Nämlich Information über die Welt, deren sie entflohen waren. Die Alte fühlte sich wohl und sicher im Kreis der Jägerinnen und so wurden es meist lange Nächte, wenn sie sich im Lager befand. Sie erzählte viel und wurde mit dem einem oder anderen leckeren Stück Fleisch belohnt.

Einmal erzählte sie sehr ernst von einer Wurzel, die Wurzel der Pflanze Alraune. Diese soll eine unscheinbare Pflanze sein, die nur selten und auch dann wirklich sehr unscheinbar blüht. Doch die Eigenschaften der Wurzel der Alraune sollen so wunderbar sein, dass man den Geschichten darüber kaum Glauben schenken kann. Die Alte jedoch versicherte sehr eindringlich, dass alles, was man über diese Wurzel erzählt, wahr sei. Sie selber wäre wohl schon länger und intensiv auf der Suche nach der geheimnisvollen Pflanze. Diese Wurzel soll so mächtig sein, dass ein Stück davon ausreicht, um Körperteile nachwachsen zu lassen und sie soll sogar in der Lage sein, verschwundene Lebensjahre wieder zurückzubringen.

Die Mädchen der Sa me Arquanas ahnten wohl, dass es diese Eigenschaft der Wurzel war, was die Alte antrieb, danach zu suchen. Aber das Wunderbarste soll sein, dass, wenn die Wurzel mit einem Tropfen Blut getränkt wird, daraus eine wunderschöne immer treue Gefährtin oder ein immer treuer Gefährte wachsen soll. Dieses Wesen würde von unglaublicher Schönheit und Treue sein, dass nichts aber auch nichts es davon abbringen würde ihren Herrn oder Herrin zu dienen und zu beschützen. Natürlich erzählten die Legenden nicht nur von den wundersamen Eigenschaften der Wurzel sondern auch von den Gefahren, die auf alle lauerten, die sich der Pflanze näherten. Grauenhafte Wesen und züngelnde Schlangen würde die Pflanze bewachen.

Sulu, die Schamanin des Tribes der Sa me Arquana war von diesen Erzählungen mehr als beeindruckt. Eine Pflanze, die sogar Glieder nachwachsen lassen würde, das wäre etwas, was dem Stamm mehr als hilfreich sein würde. Natürlich träumte sie auch insgeheim von einem Gefährten, der ihr aus freien Stücken sklavisch folgen würde. Und wenn man in den Gesichtern der Mädchen lesen könnte, würde man unschwer erraten, dass sie nicht die einzige war, die diesen Traum hegte.

Schwer beeindruckt von dieser Geschichte versprachen die Sa me Arquanas, Augen und Ohren offen zu halten, um die geheimnisvolle Pflanze ausfindig zu machen.

Sulu, die Schamanin, hatte lange nachgedacht und sich dann entschlossen diese Wurzel zu suchen. Alle Eigenschaften der Wurzel schienen ihr so erstrebenswert, dass die Suche einfach begonnen werden musste. Aber wo beginnen? Nun sie hatte sich entschlossen einen ersten Versuch im Talunaland bei den Pyrana zu machen, ein alter Stamm von Talunas, die sich früher erbitterte Kämpfe mit den Arquanas geliefert hatten. Aber das war lange her. Irgendwann obsiegte die Vernunft und man kam überein sich in Freundlichkeit zu begegnen. 

Es war ein langer Weg der durchaus vorbereitet sein wollte. Wasser und Trockenfleisch mussten zusammengepackt werden. Doch konnte sie dann eines Abends ans Tor der Pyrana klopfen. Die öffneten freundlich, die Frauen setzten sich ans Feuer und begannen zu palavern. Die Pagaschale kreiste und Neuigkeiten wurden ausgetauscht. Aber zu Sulu's großer Enttäuschung wussten die Pyranas nichts über die Pflanze. Das einzige was sie erreichen konnte war, dass die Pyranas versprachen, Augen und Ohren offenzuhalten. Nun, es war ein erster Versuch und Sulu hatte sich schon gedacht, dass es eine lange Suche werden würde. Auch die Alte war ja schon lange auf der Suche.

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Das Spiel:

Die Wurzel der Alraune ist der Versuch eines Rollenspiels mit offenen Ende. Wir werden weder eine Wurzel verstecken noch eine geheime Regie haben. Die Teilnehmer selber bestimmen die Richtung und die Ereignisse des Spiels.

Zu den Spielregeln: 

Die Geschichte und die Spielregeln werden in der Gruppe Sa Me Arquana veröffentlicht, somit sind vorrangig die Sa Me Arquana eingeladen, das heißt aber nicht, das nicht auch andere Personen oder Gruppen Einfluss auf den Fortgang des Spieles nehmen können.

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Text: Sulu Nurmi
Fotos: Sammy Davies


Ostern 2016

Freitag, 25. März 2016





Wir wünschen allen Lesern unseres Blogs ein schönes Osterfest 2016.

Die Nacht der drei Schatten

Mittwoch, 16. März 2016



Dass Gor ein Planet ist und dass er drei Monde hat wissen in Gor nur die wenigsten Menschen. Einige wenige Personen der blauen und der gelben Kaste sind es wohl, die dieses Wissen hüten.

Der große Teil der Menschen glaubt, dass Gor eine große Scheibe ist und dass die drei Monde riesige Feuer sind, die mit Ketten am höchsten Berg von Gor festgemacht wurden. Es sind die einfachen Menschen, die Arbeiter, die Sklaven und die Panther im tiefen Wald, die ihre Legenden um die drei großen Feuer erfunden haben. Das aufgehen und das abgehen der Monde erklären sie sich mit den Aktivitäten der Priesterkönige, ob diese nun die Feuer mit Holz füttern oder nicht. 

Eine ganz besondere Nacht ist die Nacht, wenn alle drei Monde im Vollmond stehen, eine Nacht wie sie sehr selten vorkommt, eine Nacht, die immer etwas Besonderes, sehr geheimnisvolles hat. Denn wenn alle drei Monde im Vollmond stehen und die Monde leuchten grell auf die Gorscheibe leuchten, dann werfen alle Dinge und alle Wesen auf Gor drei Schatten. 

Die Legende sagt nun das der Mensch zwischen einen der drei Schatten entscheiden muss und somit seine Zukunft beeinflussen kann. Deshalb wird in dieser Nacht allerlei an Beschwörungen und Zauberei getrieben um den richtigen, den guten Schatten zu finden. Die ganze Bevölkerung wird dieses tun. Die Panther aber werden ein besonderes Mondfest feiern.

Auch der Pantherstamm der Sa me Arquana will dieses tun und in der Nacht einen großen Dämon beschwören, der allen den richtigen Schatten sagen wird, um die Zukunft des Stammes gut und sicher zu gestalten. Auch ein Sklave wird dabei der großen Mutter, eine Gottheit, an die die meisten Panther und Taluna wohl glauben, als ein besonderes Opfer dargebracht werden.

Kein einfacher Sklave sondern einer, der in vielen Kämpfen gegen andere Sklaven seinen Wert und seine Würde bewiesen hat. Dieser besondere Sklave soll sein Blut und seinen Samen mit der Erde von Gor mischen, um die große Mutter gnädig zu stimmen und so die Jagd und das Leben reich für ihre Töchter zu gestalten.

Diese besondere Nacht feiern die Sa me Arquana gemeinsam mit Schwestern anderer Stämme, nicht um Allianzen zu schmieden sondern um das Bewusstsein aller Taluna und Panther zu einer gemeinsamen Zugehörigkeit zu stärken.


Text: Sulu Nurmi