Arquanas in Bedrängnis

Montag, 12. Oktober 2015


(Belagerungs-RP mit Belnend vom 09. – 11.10.15)

Als die Schwestern des Tribes am Freitagmorgen aufwachten trauten sie ihren Augen kaum. Die Wachen auf den Türmen hatten ihre Aufgaben nicht ernst genommen und so konnte es geschehen, dass das Camp von schwerer Belagerungstechnik umstellt war. Die Lage war schnell erkannt und es half auch nichts, den für die Wache eingeteilten Schwestern eine Standpauke zu halten – das Camp war umzingelt.

Die EN Aya und die Shamanin Zora versuchten, den Nachschub der Belagerer von hinten zu unterbrechen – ein aussichtsloses Unterfangen. Unserer sehr geübten Unterhändlerin Jola gelang es schließlich nach harten, zähen Verhandlungen, die beiden aus den Fängen der Krieger auszulösen.

Immer wieder flackerten Kämpfe auf, auch am zweiten Tag verteidigten die Arquanas ihr Camp tapfer. Gefangene wurden auf beiden Seiten gemacht und immer wieder gab es Verhandlungen um deren Freilassung. Aya beauftragte die SE Sammy mit der Pledge Julida und dem Thrall Aigur das Lager der Gegner zu erkunden und herauszufinden, ob dort die vermisste Pledge Cankuna fest sahs. So schlichen sie sich heimlich an das Lager heran. Im Lager waren nur zwei Weiber, die sich mit der Pledge befassten. Aber Sammy und ihre Begleiter hatten wohl nicht bemerkt, dass ein Krieger davonlief, um Hilfe zu holen. Gerade, als die Verhandlung um die Freilassung der Arquana begannen, kamen mehrere Krieger und setzten auch noch Aigur und Juli fest. 

Sammy konnte sich schnell durchs Wasser zurückziehen. Aber sie hatte den Auftrag, die Gefangene herauszuholen. So nahm sie allen Mut zusammen und stellte sich der Sache, zog absichtlich ihre Waffen nicht, um zu signalisieren, dass sie nur zum verhandeln da war. Tja, was passierte. Sammy wurde sehr schnell angegriffen und noch bevor sie ihre Waffen ziehen konnte, lag sie am Boden. So viel zur Verhandlungsbereitschaft der Krieger. Aber eins hatten wir erreicht, die Belagerer hatten an zwei Fronten Arbeit und so war für Jola, unsere Unterhändlerin, der Weg frei für Verhandlungen vor Ort. Wir hatten einen guten Pfand, hatten unsere Schwestern doch in der Zwischenzeit den Commander von Belnend, Bo, festgesetzt. So kam es am Ende dazu, dass 4 Gefangene plus Honig und Kanda gegen Bo eingetauscht wurden.


Glücklich, wieder komplett im Lager zusammen zu sein, nahm die EN eine ernste Lageeinschätzung vor. Es sah so aus, dass die Belagerer aus Belnend sich mit Nordleuten, den  Sagheerah, zusammen getan hatten. Der Stamm der Arquana war ob seiner Kampfbereitschaft sehr gefürchtet, es ist nicht einfach, gegen die Panther einen Sieg davon zu tragen. Auch hatte Sammy im rückwärtigen Lager der Belagerer beobachtet, dass ständig Nachschub an Kriegern, Waffen und Ausrüstung kam, wohingegen die Arquanas so ziemlich von der Außenwelt ausgeschlossen waren. 
Wir hofften insgeheim, doch noch zu siegen, aber in Anbetracht der Technik, die vor dem Camp aufgefahren wurde, war uns der Ernst der Lage doch wohl mehr oder weniger bewusst. Die Nerven einzelner Schwestern lagen blank und die En hatte große Mühe, den Tribe wieder auf das gemeinsame Ziel einzuschwören. Letztendes gelang es ihr und die Strategie für den nächsten Tag wurde festgelegt. Sollte das Camp überrollt werden, würden vier die Belagerer hinhalten und sich für den Tribe opfern, damit die Schwestern aus dem Camp flüchten können.

Nachdem Aya Wachen für die Nacht eingeteilt hatte, legten sich die Schwestern in ihrer Schlafhöhle nieder. Aber so richtig zur Ruhe kam wohl keine. Ab und zu hörte man ein leichtes Schnarchen, zwei Schwestern flüsterten leise miteinander – ein Auge zumachen konnte keine so richtig, der Schock über die Belagerung hatte alle ziemlich betroffen gemacht.

Am nächsten Morgen stellen wir fest, der Ring um das Arquanacamp zog sich immer mehr zusammen. Es flackerten immer mal wieder Kämpfe auf, es gelang uns sogar, das Basislager der Gegner in Brand zu stecken.

Auch konnten wir Gefangene machen, die wir gegen unsere Schwestern, die vom Gegner gefangen wurden, austauschten.


Und dann kam es zum großen Finale - leider nicht für uns. Die Gegner überrannten unser Camp, Brandbomben wurden auf unsere Hütten geschleudert, wir verteidigten uns bis zur letzten Minute, einige Schwestern konnten fliehen. Aber viele wurden niedergeschossen und nach Belnend verschleppt.

Nun ist das Camp vom Gegner eingenommen. Der verbliebene Rest des Tribes muss sich neu formieren und eine Strategie entwickeln, wie das Camp zurückerobert werden kann. Auch müssen die gefangenen Schwestern frei kommen - wie auch immer. Und das zu einer Jahreszeit, wo wir eigentlich jagen müssten und die Früchte des Waldes ernten, um Wintervorräte anzulegen. Es kommt eine schwere Zeit auf die Sa me Arquana zu.

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