Gedanken zum RP der Panther

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Ein Streit um das RP der Panther machte mich gestern sehr nachdenklich. Es wurde aus den Reihen der Waldmädchen - nicht von den Arquanas - scharfe Kritik am RP einer Schwester der Arquanas geübt. In meinen Augen zu Unrecht.

Es gab bei dem 3-Tage-RP mit Belnend am Ende Gefangenschaft für einige Schwestern. Für manche endete dann das RP, jedoch nicht für alle. Wie man bei Sammy verfolgen kann, kam sie trotz Suche ihrer Schwestern nicht sofort frei. Mo hatte es gut verstanden, Spuren zu verwischen, von hier nach da mit Sammy zu reisen, so dass es nicht einfach war, sie zu finden. Konsequenterweise gab es dazu auch keine geheimen Kanäle, über die ich mich den anderen mitteilte, wo zu suchen ist. Und die haben gesucht, sag ich euch - mit und ohne Gewalt - lach.

Für mich wäre das RP einfach zu beenden gewesen, aber ich habe es durchgespielt bis zum bitteren Ende, über das ich noch berichten werde. Wir waren an vielen Orten und hatten schönes RP. Danke nochmal an alle Beteiligten.

Ich habe versucht, mich wie ein Waldmädchen zu verhalten, dass sich nie und nimmer einem Kerl unterordnen würde. Ich kann mir vorstellen, dass man im Angesichts des Todes vorzieht, auch schon mal zu knien, einfach, um zu überleben und nach Möglichkeiten Ausschau zu halten, dieser Situation zu entkommen. Und genau diese Situation wurde bei einer meiner Schwestern kritisiert. Das wäre kein Verhalten eines Waldmädchens. Dabei hat genau diese Schwester gar keine andere Wahl gehabt. Sie wurde gezwungen, unter Androhung des Todes zu knien. Wie sie dann trotzdem frei kam, sie wird es hoffentlich hier noch erzählen.

Das Ziel der Krieger besteht doch darin, Waldmädchen zu unterwerfen - die Gründe dafür sind hinreichend bekannt. Und wenn ich als Waldmädchen in Gefangenschaft komme und eine Befreiung nicht sofort möglich ist, muss ich auch damit rechnen, zum knien gezwungen zu werden, mit welchen Mitteln auch immer. Ich kann mich im RP dann entscheiden in die eine oder andere Rolle zu schlüpfen. Manch eine Panther, kann ich mir vorstellen, findet vielleicht auch Gefallen am Sklavinnendasein, vielleicht gelingt es ihr auch, ihren Herrn so um den Finger zu wickeln, dass sie eines Tages irgendwo auf Gor als freie Frau spielt.

Wenn ein RP allen Beteiligten Spaß macht, warum sollte das dann nicht auch mal über ein paar Tage gehen. Zumal es immer spannend ist, wie es weitergeht. Abgesprochen war bei mir wenig, das RP hat sich einfach so entwickelt - und genau das war das interessante daran. Da aber unsere EN Aya begehrtes Ziel für Entführungen ist, oftmals auch länger auf Reisen, musste ich dann am Ende versuchen, spielerisch wieder ins Camp zu kommen. Das war dann - leider - das Ende einer schönen RP Zeit quer durch Gor.

Aber Sammy ist mit dem RP noch nicht fertig - ihr Collar muss noch abgenommen werden und die Folgen der Gefangenschaft werden sich auch noch zeigen. Ihr Entführer wird sie irgendwann wieder suchen, hatte er doch einen Narren an dem kleinen wilden Waldmädchen gefressen, dass er unbedingt behalten wollte. Sammys Schwestern werden noch viel zu tun haben - auf alle Fälle ist der Krieger Mo Staatsfeind Nr. 1 bei den Arquanas. Er wird mit Sicherheit gejagt, sobald er nur einen Fuß in den Wald setzt. Die Mädels haben Rache geschworen für das, was er Sammy angetan hat.

Wir versuchen im Tribe RP und Raid zu verbinden. Damit wollen wir allen - denen, die gern RP machen und denen, die gerne raiden - im Rahmen der Möglichkeiten gerecht werden. Wir wollen keine reine Ballergruppe sein, aber auch keine Gruppe, die Gefangene macht, nur um des sexuellen Vergnügens willen, wie man es manchmal so kennen lernt. Warum nicht Gefangene machen, die man gegen die EN austauschen könnte ..... da komm ich auch schon wieder ins Grübeln, aber das ist eine andere Geschichte, genau so wie die, dass wir uns wohl überlegen müssen, wo wir noch angreifen. So manche haben Festungen gebaut, wo ich das Gefühl habe, dass die nicht verlieren können. Tja, aber das ist auch Ansichtssache und auch eine andere Geschichte *schmunzelt*.

Auf alle Fälle wünsche ich allen Bloglesern und allen Schwestern weiterhin schöne Momente mit schönem RP und Kämpfen. Und für mich steht der Spaß immer im Vordergrund, Stress muss ich mir im SL und auf GOR nicht machen.

Sammys Entführung

Sammys Geschichte geht weiter - mit Sammys Entführung. Nachlesen kann man die Geschichte hier




Arquanas in Bedrängnis

Montag, 12. Oktober 2015


(Belagerungs-RP mit Belnend vom 09. – 11.10.15)

Als die Schwestern des Tribes am Freitagmorgen aufwachten trauten sie ihren Augen kaum. Die Wachen auf den Türmen hatten ihre Aufgaben nicht ernst genommen und so konnte es geschehen, dass das Camp von schwerer Belagerungstechnik umstellt war. Die Lage war schnell erkannt und es half auch nichts, den für die Wache eingeteilten Schwestern eine Standpauke zu halten – das Camp war umzingelt.

Die EN Aya und die Shamanin Zora versuchten, den Nachschub der Belagerer von hinten zu unterbrechen – ein aussichtsloses Unterfangen. Unserer sehr geübten Unterhändlerin Jola gelang es schließlich nach harten, zähen Verhandlungen, die beiden aus den Fängen der Krieger auszulösen.

Immer wieder flackerten Kämpfe auf, auch am zweiten Tag verteidigten die Arquanas ihr Camp tapfer. Gefangene wurden auf beiden Seiten gemacht und immer wieder gab es Verhandlungen um deren Freilassung. Aya beauftragte die SE Sammy mit der Pledge Julida und dem Thrall Aigur das Lager der Gegner zu erkunden und herauszufinden, ob dort die vermisste Pledge Cankuna fest sahs. So schlichen sie sich heimlich an das Lager heran. Im Lager waren nur zwei Weiber, die sich mit der Pledge befassten. Aber Sammy und ihre Begleiter hatten wohl nicht bemerkt, dass ein Krieger davonlief, um Hilfe zu holen. Gerade, als die Verhandlung um die Freilassung der Arquana begannen, kamen mehrere Krieger und setzten auch noch Aigur und Juli fest. 

Sammy konnte sich schnell durchs Wasser zurückziehen. Aber sie hatte den Auftrag, die Gefangene herauszuholen. So nahm sie allen Mut zusammen und stellte sich der Sache, zog absichtlich ihre Waffen nicht, um zu signalisieren, dass sie nur zum verhandeln da war. Tja, was passierte. Sammy wurde sehr schnell angegriffen und noch bevor sie ihre Waffen ziehen konnte, lag sie am Boden. So viel zur Verhandlungsbereitschaft der Krieger. Aber eins hatten wir erreicht, die Belagerer hatten an zwei Fronten Arbeit und so war für Jola, unsere Unterhändlerin, der Weg frei für Verhandlungen vor Ort. Wir hatten einen guten Pfand, hatten unsere Schwestern doch in der Zwischenzeit den Commander von Belnend, Bo, festgesetzt. So kam es am Ende dazu, dass 4 Gefangene plus Honig und Kanda gegen Bo eingetauscht wurden.


Glücklich, wieder komplett im Lager zusammen zu sein, nahm die EN eine ernste Lageeinschätzung vor. Es sah so aus, dass die Belagerer aus Belnend sich mit Nordleuten, den  Sagheerah, zusammen getan hatten. Der Stamm der Arquana war ob seiner Kampfbereitschaft sehr gefürchtet, es ist nicht einfach, gegen die Panther einen Sieg davon zu tragen. Auch hatte Sammy im rückwärtigen Lager der Belagerer beobachtet, dass ständig Nachschub an Kriegern, Waffen und Ausrüstung kam, wohingegen die Arquanas so ziemlich von der Außenwelt ausgeschlossen waren. 
Wir hofften insgeheim, doch noch zu siegen, aber in Anbetracht der Technik, die vor dem Camp aufgefahren wurde, war uns der Ernst der Lage doch wohl mehr oder weniger bewusst. Die Nerven einzelner Schwestern lagen blank und die En hatte große Mühe, den Tribe wieder auf das gemeinsame Ziel einzuschwören. Letztendes gelang es ihr und die Strategie für den nächsten Tag wurde festgelegt. Sollte das Camp überrollt werden, würden vier die Belagerer hinhalten und sich für den Tribe opfern, damit die Schwestern aus dem Camp flüchten können.

Nachdem Aya Wachen für die Nacht eingeteilt hatte, legten sich die Schwestern in ihrer Schlafhöhle nieder. Aber so richtig zur Ruhe kam wohl keine. Ab und zu hörte man ein leichtes Schnarchen, zwei Schwestern flüsterten leise miteinander – ein Auge zumachen konnte keine so richtig, der Schock über die Belagerung hatte alle ziemlich betroffen gemacht.

Am nächsten Morgen stellen wir fest, der Ring um das Arquanacamp zog sich immer mehr zusammen. Es flackerten immer mal wieder Kämpfe auf, es gelang uns sogar, das Basislager der Gegner in Brand zu stecken.

Auch konnten wir Gefangene machen, die wir gegen unsere Schwestern, die vom Gegner gefangen wurden, austauschten.


Und dann kam es zum großen Finale - leider nicht für uns. Die Gegner überrannten unser Camp, Brandbomben wurden auf unsere Hütten geschleudert, wir verteidigten uns bis zur letzten Minute, einige Schwestern konnten fliehen. Aber viele wurden niedergeschossen und nach Belnend verschleppt.

Nun ist das Camp vom Gegner eingenommen. Der verbliebene Rest des Tribes muss sich neu formieren und eine Strategie entwickeln, wie das Camp zurückerobert werden kann. Auch müssen die gefangenen Schwestern frei kommen - wie auch immer. Und das zu einer Jahreszeit, wo wir eigentlich jagen müssten und die Früchte des Waldes ernten, um Wintervorräte anzulegen. Es kommt eine schwere Zeit auf die Sa me Arquana zu.

Geschichten der Sa me Arquana - Sammys Geschichte

Sonntag, 11. Oktober 2015





In loser Folge werden wir über die  Geschichten einzelner Schwestern berichten.

Heut fangen wir mal mit Sammy an. Sammy ist die SE der Sa me Arquana.

Ihre Geschichte kann man hier nachlesen.


Sa me Arquana

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Einst lebte ein Panther Stamm an einem Ort den man Panther Ridge nannte. Es war ein großer stolzer Stamm. Doch eines Tages brach dieser Stamm auseinander. Die stolzen Jägerinnen entschieden sich in neuen Stämmen eigene Wege zu gehen und so entstanden die Stämme der Ja'hesa me Seraka, der Sa lar Torvis und der Sa me Arquana.

Die Geschichte erzählt, dass die Sa me Arquana viele Jahre in einem großen Wald auf Gor lebten, versteckt und gut behütet in den Mauern einer Schlucht. Doch eines Tages wurde dieses Lager zerstört, so dass die Panther flüchten mussten. Dabei ließen einige auf tragische Weise ihr Leben, jedoch die Überlebenden erreichten einen dichten, fast undurchdringlichen Dschungel. Doch dieser Dschungel barg auch Gefahren in sich, wie tiefe Sümpfe und Schlingpflanzen. Aber sehr bald entdeckten die Jägerinnen eine Höhle am Fuße eines großen Vulkans, die nachts Wärme und Sicherheit vor Feinden spendete. Und so beschlossen sie, ein neues Camp im Herzen Thassalands zu errichten. Flora und Faunea im tropisch feucht-warmen Klima des Dschungels und die Artenvielfalt versprachen Nahrung und sorgten für das Überleben des Tribes. 

Noch heute erzählt man sich von alten Zeiten, erinnert sich an Geschichten und Namen wie Viona Babenco, Becky Nemeth, Sunshine Schnyder, Visolela Naidoo und viele andere Legenden. 

Eine lange Zeit lebten die Sa me Arquanas im Thassaland. Doch auch von dort mussten sie eines Tages fliehen, bauten neue Lager auf, mussten wieder weiterziehen, bis sie Fuß fassten auf Greenland, wo sie, versteckt im tiefen Wald, ihr neues Camp aufschlugen. 

Viele neue Schwestern schlossen sich dem Tribe an, aber auch alte Arquanas stießen wieder auf ihren Tribe. Doch leider wurde das Zusammenleben im Tribe immer schwieriger. An die alte Arquanaregel "Die Schwestern der Sa me Arquana werden durch einen starken Zusammenhalt getragen" wollten sich einige nicht mehr halten. Dabei ist doch gerade dieser Zusammenhalt für das Überleben des Tribes in der rauen Welt von Gor besonders wichtig. Es wurden zwischenmenschliche Konflikte offen am Feuer diskutiert, einzelne Schwestern verbal angegriffen, so dass sich am Ende der Tribe spaltete. So musste die EN ein Machtwort sprechen und einige Schwestern verließen den Tribe. Leider auch Schwestern, die immer für ihre Mitschwestern da waren, aber wohl den Druck, der von einzelnen ausging, nicht aushielten. 


Künftig traf man sehr vorsichtig Aufnahmeentscheidungen für den Tribe. Aber das gute Miteinander der wenigen noch verbliebenen Schwerstern im Tribe, deren gutes RP im und außerhalb des Tribes sorgten dafür, dass die Sa me Arquanas wieder wuchsen. Neue und alte Schwestern stießen auf den Tribe und mittlerweile sind die Jägerinnen der Arquanas wieder so stark wie vormals. Sie sind oft unterwegs, jagen in den Wäldern, verteidigen ihr  Camp und ihr Jagdrevier und verlangen von Durchreisenden Brückenzoll. 


Viele Schwestern bedeutet auch viele unterschiedliche Charaktere. Es ist nicht immer einfach, jedem Anspruch gerecht zu werden. Aber wir versuchen sowohl denen, die gutes RP mögen, als auch denen, die gern kämpfen, ein Podium zu bieten. Sicher, manchmal geht auch etwas schief im Kampf - ein falsch verstandener Befehl, überlesene Emotes, falsche Reaktionen, teilweise auch manchmal aus Unwissenheit. Aber wir sehen das nicht so eng, wenn wir erkennen, dass kein falsch verstandener Ehrgeiz oder bewusster Betrug zu Fehlhandlungen führte schauen wir über Kleinigkeiten hinweg. Wir sind da, um unseren Spaß am RP und am Kämpfen zu haben und freuen uns über alle Mitspieler, die das ebenso sehen.