Sklavenpapiere

Mittwoch, 30. September 2015

Jola befand, dass für ihren Sklaven Papiere her müssen. Die Untersuchung und das Ausstellen der Papiere konnte nur eine Heilerin durchführen. Das Schauspiel wollten sich Talena und Zadi nicht entgehen lassen. Also verabredeten sie, verkleidet zur Heilerin nach Belnend zu gehen. Talena kam etwas verspätet mit dem Schiff an, Jola und Aigur waren nicht mehr an der Anlegestelle, also musste sie sich zunächst alleine auf den Weg machen. In Belnend angekommen bemerkte sie, dass ein reges Treiben herrschte. Von Jola und Aigur nichts zu sehen. Also frug sie sich nach der Heilerin durch, immer darauf bedacht, nicht aufzufallen.

Plötzlich hörte sie eine bekannte Stimme und traute ihren Augen kaum, ihre Schwester Hilldy im Gespräch mit Boundy Schwartzmann - ob das gut geht? Hilldy ist immer etwas wagemutig, auch wohl schon mal etwas vorlaut und kann sich schnell in Gefahr bringen. Aber diesmal schien es wohl gut zu gehen. Es ging ziemlich laut zu in der Taverne von Belnend und da man sich schon wunderte, dass so viele "Händlerinnen" - als die die Jägerinnen verkleidet waren - zur Heilerin wollten beeilte sich Talena, weiterzulaufen. Hilldy rief Talena noch schnell zu, wo sie die Heilerin finden konnte und so hielt sie sich nicht lange bei der Taverne auf.

Bei der Heilerin angekommen, klopfte sie kräftig gegen die Tür. Als die Heilerin Blue öffnete sah sie durch die Tür Jola und Aigur, die Talena erfreut begrüßten und die Heilerin baten, auch sie einzulassen. Freundlich wurden sie gebeten, Platz zu nehmen und sich von dem kleinen Tisch zu bedienen, auf dem Erfrischungen und Gebäck stand. Und dann begann auch schon die Befragung des Sklaven.

Die Heilerin meinte zu Jola gewandt "Versuchen wir es zusammen, alles was er nicht weiss, könnt Ihr ergänzen." Sie schaut auf ihr Pergament und beginnt. "Erst einmal einige allgemeine Fragen. Also, dein Name ist Aigur ?" "Ja Herrin" antwortet Aigur und schaut dabei zur Heilerin hoch.
Diese fährt fort "Wo bist du geboren und wo ist dein Heimstein?" und notiert alles fleißig mit. Er antwortet "Das weiss ich nicht mehr Herrin. Vor 12 Händen wurde ich von einem Larl angefallen....ich...ich kann mich nicht mehr erinnern was vorher war......" Die Heilerin schaut ihn an "eh ... hm ... das ist schade. Aber auf Gor bist du geboren?" "Ich glaube schon, Herrin" antwortet er "wo könnte man sonst geboren sein ....... Herrin?"


Da wirft Jola ein "Ich könnte dazu was sagen, Lady." Und Jola erzählte, dass sie den Sklaven im Wald hinter dem Dorf, schwer verletzt, mit aufgerissenem Bauch fand. Die damalige Heilerin nähte ihn zusammen und er überlebte. Er trug ein Collar, dort war das Wort BAZI eingestanzt und eine Nummer, so dass sie vermutete, dass er gezüchtet wurde. Nach zwei Händen nahm sie ihn als ihren Sklaven an, als sich niemand meldete und ihn beanspruchte. Nach ein paar Fragen und Antworten hin und her trug die Heilerin Jola als Besitzerin des Sklaven und mit schwungvoller Handschrift Myrtana als Heimstein ein.

Die Heilerin betrachtete Aigur wieder "Geschlecht .... eindeutig männlich". Jola nickte heftig, während Aigur vor sich hinlächelte. "Hm, Alter .... vermutlich wird das jetzt wieder schwieriger, oder?" Während Aigur die Heilerin ansah, ohne etwas zu sagen, erwiderte Jola grübelnd "Hmmm, so alt sieht er gar nicht aus!". "Ich würde um die 20 tippen", meinte die Heilerin zu Jola, "er ist gut trainiert und hat eindeutig seinen Babyspeck verloren." Jola meinte daraufhin "Ja .... vielleicht 25?"

Während dessen klopfte es mehrfach an die Tür, so dass die Heilerin öffnete und eine weitere Schwester, Zadi, eintrat. Die Heilerin wandte sich wieder Aigur zu und forderte ihn auf, sich auszuziehen. Er stand auf und zog die Hose aus, man sah ihm regelrecht an, dass er sich so nackt unwohl fühlte. Er hielt seine Hand leicht vor sein Geschlecht, während Talena grinsend auf sein Hinterteil sah. Aigur schien die Blicke auf sich förmlich zu spüren, ihm wurde heiß und kalt und schließlich lief er rot an. Als er dann noch hörte, wie Talena Jola zuflüsterte "gut bestückt, der Kleine" stieg ihm die Schamröte noch mehr ins Gesicht. Doch die Heilerin wandt sich im wieder zu, musterte ihn von oben und unten und bemerkte sarkastisch "mal was anderes als eine nackte Sklavin", schmunzelte und legte sein Alter auf 25 fest. Barsch sagte sie "Los, rauf auf die Waage dort an der Wand." Froh, nun an die Wand schauen zu können, stellte sich Aigur auf die Waage.

Die Heilerin schaute auf die Anzeige und notierte sich das Gewicht, maß dann noch seine Größe und murmelte vor sich hin "2, 03 m und 96 kg, das ist gut". Nachdem sie ihn aufgefordert hatte, sich vor sie hinzustellen und ihr ins Gesicht zu schauen, um seine Augenfarbe zu erkennen bemerkte sie "Ein schönes Blau .... überhaupt ein hübscher Sklave.". Dann kam sie auch schon zum nächsten Fragenblog - den besonderen Merkmalen. "Einige sehe ich direkt, wie die Bauchnarbe und den Ohrring, bei anderen brauche ich Hilfe. Notieren muss ich Tätowierungen, Durchstechungen, Brandzeichen - solche Sachen.", was sie anschließend vornahm, auch notierte sie, dass Aigur schreiben und lesen konnte, was Jola besonders stolz machte, zeichneten diese Dinge doch ihren Sklaven als etwas besonderes aus. Die Heilerin nickte und bemerkte "Das steigert enorm seinen Wert, und das alles für umsonst .... ein wirkliches Schnäppchen ... und gut aussehen tut er auch noch!" Bei diesen Worten stieg Aigur wieder die Schamesröte ins Gesicht.

Aber die Untersuchung war noch nicht beendet. Jetzt kamen Fragen zur medizinischen Anamnese. "Ich stell jetzt wieder Fragen. Versuche, möglichst genau darauf zu antworten ... oder deine Herrin. Gab es in deinem Leben besonders heftige Erkrankungen? Hattest du Kontakt mit erkrankten Personen, Brüche oder Verstauchungen, gab es frühere Eingriffe/Operationen, außer der an deinem Bauch? Hast du eine Allergie gegen irgendwas, eine Vergiftung, zum Beispiel durch Lebensmittel?" Aigur antwortete "Ich kann mich nur an die Wunde am Bauch erinnern Herrin ... was davor war ... ich ... ich kann mich nicht erinnern. Nein, in den letzten 12 Händen war ich außer dieser Wunde .... nicht krank .... Herrin." Die Heilerin schrieb eifrig auf dem Papier und meinte beiläufig "Gut ... ich vermerke das mit seiner Amnesie auch."

"Jetzt kommen wir zur richtigen Untersuchung, dazu müssen wir ins Nebenzimmer" meine die Heilerin Blue und winkte auch Jola mit zu sich. Auf die Frage, ob Talena und Zadi mit zuschauen dürfen meinte sie schmunzelnd "Ich fürchte, dann platzt das Untersuchungszimmer aus allen Nähten, ich brauch ja auch noch etwas Platz." Abere Zadi und Talena sowie die später hinzugestoßene Hildi durften von der Tür aus zuschauen.


"Eine Frage noch, Lady Jola: soll ich sein .. hm ... Stehvermögen und sein Sperma auch testen ? Ob er kommen kann ? Dann müsste ich eine Sklavin dazuholen?" "Ja, alles", bemerkte Jola und Aigur wurde rot wie eine Tomate und traute sich gar nicht mehr hochzusehen. Es dauerte ein wenig, bis die Heilerin mit einer Sklavin zurück kam. "Komm her, Dincer." rief die Heilerin, währen diese sich unsicher umsah. "Ich hab doch aber .... meine Untersuchung schon gehabt, Herrin" sprach sie völlig irretiert. Doch die Heilerin deutete auf auf Aigur und erklärte ihr "Dincer, das ist Aigur, wir sind mitten in derUntersuchung die die Lady möchte gerne, dass ich sein Stehvermögen teste und ob er ihre Felle wäremen kann. Das wirst du uns jetzt beweisen. Du musst nicht mit ihm .... du weißt schon, aber du findest sicher einen Weg, dass er uns zeigt, was er kann, oder? Deine Herrin hat dich mir ausgeliehen, also erwarte ich deine Hilfe." Dincer schaut erschreckt auf "Ich .... öhmmm ..." sie schaut auf Aigur "... ähmmm .... ja .... ich denke doch mal." Aigur lief wieder puderrot an. Die Heilerin schaute auf die anderen Zuschauer und meinte "Ich denke, außer Lady Jola sollte die Verwandtschaft etwas in den Hintergrund treten, es könnte sonst zu .... Stockungen kommen."

Dincer schaut sehr irretiert und nervös in der Gegend rum "..muss ich ihn anfassen oder soll oder darf ich ?" Jola nickt dem Mädchen zu und stellt sich so, dass sie alles genauestens überblicken kann. Aigur währenddessen glaubt, dass ganz Belnend ihn gerade anschaut. Die Heilerin schaut Dincer an und meint "Nun ja, irgendwie wirst du das schon müssen." "Nun, bei manchen geht das nur mit gucken, Herrin." "Mach wie du kannst, aber mach!" fuhr jetzt die Heilerin die Kleine etwas barsch an. Jola überlegt derweil, glaubt sie doch nicht, das gucken was bewirkt, auch sie hat ihn immer mal angeguckt ... aber kam nichts.

Während Dincer und Aigur sich abschätzend musterten und er immer näher an die Sklavin heranging, hielten sich die anderen Beteiligten im Hintergrund. Dincer raunte leise "Mmmmmm" und schaute ihn an, ging dichter an ihn heran und schaute ihm in lächelnd aber doch etwas zurückhaltend in die Augen. Jola schnaufte leise und verdrehte die Augen, was Talena wiederum besorgt bemerkte, dabei hoffend, dass Jola keinen Schwächeanfall bekam.

Dich bei dicht stehend schaffte die Sklavin es schließlich, ihn zu erregen, während Jola gebannt auf ihren Thrall schaute. In wohliger Erregung vergaß Aigur schließlich seine Umgebung und gab sich ganz den Berührungen der Sklavin hin. Die Heilerin flüsterte "Scheint doch zu funktionieren." und Jola schmunzelte zufrieden, als sie die Reaktion ihres Sklaven sah. Nachdem die Sklavin fertig war, trat sie zur Seite und die Heilerin meinte "Wunderbar, dann weiter in der Untersuchung." und notierte den Punkt in seinen Papieren.

"Da er schon 25 und angenommenerweise auf Gor geboren ist, sollte er die eine Spritze Stabilisationsserum bereits erhalten haben. Soll er trotzdem eine bekommen, falls wir uns im Alter irren ? Mehr als eine braucht er als Goreaner nicht." meinte die Heilerin und Jola erwiederte "Ja bitte, es wäre besser weil wir das ja nicht so genau wissen Lady, sicher ist sicher."

Im weiteren Gespräch klärte Jola mit der Heilerin, wie sie ihn zur Zucht benutzen kann und er musste noch einige Untersuchungen über sich ergehen lassen. Und am Ende meinte Jola sichtlich erleichtert "Dann ist er also gesund ... standhaft und als Sklave zu gebrauchen?`", was die Heilerin bestätigte. Sie ergänzte die letzten Untersuchungsergebnisse, unterschrieb und siegelt die Urkunde. Eine Kopie behielt sie für sich und übergab das Original an Jola mit den Worten "Einen guten Sklaven habt ihr da." Jola kramte in einem Beutel mit Münzen und zahlte der Heilerin die vereinbarten 20 Kupfer, während Talena überlegte, wo wohl Jola die Münzen geklaut haben mag. Langsam wurde es auch Zeit für die Heimreise, Jola kratzte sich bereits am Kopf, da das Färbemittel, das ihre blongen Haare in Kastanienrot getönt hat, fürchterlich zu jucken anfing. So reisten alle zufrieden mit dem nächsten Schiff in Richtung Heimat.


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