Tribeabende und fehlende Ware

Donnerstag, 26. Februar 2015

Ein fester Bestandteil unseres Lebens ist ja auch seit geraumer Zeit unser wöchentlicher Tribeabend, den wir immer montags gegen 21:00 Uhr durchführen. Wenn Aya, die EN,  keine Zeit hat, führen Lissy, die SE, Tara, die FB,  und Talena als Elder die Zusammenkünfte durch. Von Vorteil ist, dass durch die Regelmäßigkeit jede Schwester weiß, wann das stattfindet. Die Tribeabende finden immer OOC statt, weil es uns wichtig ist, dort über alles sprechen zu können, ohne auf RP achten zu müssen.

Hier wird in der Gruppe beraten, welche RP-Ideen es gibt, um mit anderen Gruppen Handel zu treiben oder mal eine gemeinsame Aktion durchzuführen. Die SE stellt diese Ideen in der Regel kurz vor und in der Gruppe wird dann darüber beraten. Wenn es zu einem Raid kommen soll, um zum Beispiel Nahrung, Paga oder Pfeilspitzen zu besorgen, hat die FB das Vorschlagsrecht, wer angegriffen werden soll. Die Shamanin berichtet über den Stand der Vorbereitungen für das Mondfest und die En legt ein Protokoll über alle Punkte, die am Tribe-Abend besprochen wurden, an. Dieses Protokoll wird dann über eine Gruppen-Nachricht an alle verteilt, so dass alle Schwestern immer auf dem gleichen Stand sind.

Wir werten stattgefundene Aktionen aus, besprechen, was gut war und wo wie nachbessern müssen. Es erfolgt Aufnahme von neuen Schwestern und auch manchmal Ausschluss, wenn eine Trennung erforderlich wird. Sehr viel Wert legen wir auf Gruppenplay. Wir wollen alle in das RP einbeziehen, egal welche Rolle gespielt wird. Jeder bekommt bei uns seine Aufgabe.

Lissy, unsere SE, hat die Aufgabe neben der Vertretung der EN für gutes RP zu sorgen, welches zu organisieren, fortzuführen und gemeinsam mit den anderen Schwestern zum Ende zu bringen. In Vorbereitung auf den großen Mark in Enkara hatte Lissy ja den Händler und Fischer Anteo mit der Lieferung von Waren beauftragt. Kurz vor dem Markt kam Lissy ganz aufgewühlt im Lager an, der Fischer war weg und mit ihm unsere Waren. Unsere Recherchen brachten uns auf die Pyrana und so zogen Lissy, Tee und Jola dahin um zu verhandeln. Leider trafen sie dort niemanden an und so hinterliesen sie nachfolgende Notiz:

Tal Jägerinnen des Stammes der Pyrana,

weil wir des nachts niemanden bei euch im Lager antrafen, hinterlassen wir euch eine Nachricht.
Nach Aussagen unserer Scout hattet ihr einen unserer Händler -Fischer Anteo – gefangen, der in die Burg der Enkara verkauft wurde. Dieser war mit der Anlieferung für Waren für das Enkara Fest betraut gewesen. Da er diese Dinge nun nicht liefern kann, fordern wir von euch die fehlenden Waren:

- Fischöl, kleines Fass , für Lampen
- 5 Tintenfische
- 20 Muscheln, verschiedener Herkunft und Farbe
- 1 Gefäß mit Sumpf-Blutegeln

Ihr habt dafür 2 Finger Zeit, die Waren nach Greenland in den Wald von Myrtana -Handeslposten der Sa me Arquana - anzuliefern. Wen die Lieferung nicht fristegerecht erfolgt, werden wir euch erneut aufsuchen.

Gekritzel und Stammeszeichen der Sa Me Arquana
Lissy , Tee und Jola

Anbei die Karte ... selbstgemalt aber gut zu finden .. unser Camp ..

Zwischenzeitlich hatte Aya beim Enkara-Fest eine Sklavin ersteigert, eine, die zum Stamm der Pyrana gehörte. Das war uns natürlich eine innere Genugtuung, sollte sich aber im Nachhinein nicht als besonders glücklich zeigen. Nicht der Handel mit uns aufgrund der von uns hinterlassenen Nachricht war Grund, dass uns gestern die Pyranas aufsuchten, nein sie wollten ihre Schwester abholen. Leider war ein gutes RP aufgrund der locker sitzenden Bögen bei den Pyranas nicht möglich und die ganze Sache endete im Disaster. Wir konnten erfolgreich unser Camp verteidigen und die Pyranas zogen schließlich ab.

Jetzt stellt sich die Frage, wie kommen wir wieder an unsere Ware. Das Ding ist noch nicht ausgestanden.



Beschaffung von Wintervorräten

Mittwoch, 11. Februar 2015


Wir sahsen ums Lagerfeuer, ich schüttelte mich, als ich sah, wie Jola Milch und einige andere Tee tranken, tastete mit meiner Hand hinter meinen Stein, auf dem ich für gewöhnlich liege, und suchte meine dort versteckte Pagaflasche. Langsam zog ich sie vor - leer. Ich seufzte, blickte in die Runde und sah ein Grinsen in Tee's Gesicht. "Habt ihr wieder mal meine Flasche heimlich geleert?" Ich zog eine Augenbraue hoch, seufzte nochmal und setzte mich aufrecht hin. "Wieviel Wintervorräte haben wir eigentlich noch?" stellte ich die Frage in die Runde. Eigentlich sollte ja Shinei, unser Tribesklave, bevorzugter Lieblingssklave unserer EN Aya, die Vorräte überprüfen. Aber ist Aya nicht im Camp macht der Kerl, was er will. Also hatte er auch meine Anweisung, aufzulisten was wir besorgen müssen, geflissentlich überhört. Jola bemühte sich um Schadensbegrenzung und gab einen kurzen Überblick über die noch vorhandenen Vorräte. Es sah nicht gut aus. Wir mussten uns was einfallen lassen.


Uns so kam es, dass wir hin und überlegten, wie wir unsere Vorräte auffüllen könnten. Arella meinte, sie kenne da einen kleinen Tribe. Also schickte Tara, unsere First Bow, Jola zum scouten los. Als Jola zurück kam berichtete sie, dass nur wenige im Lager seien, nie mehr als 6. Also gingen Tara und Arella nochmal los, sich das Lager anzusehen und sich Gedanken über eine Taktik für den Überfall zu machen.Jola lies sich im Vorfeld des Angriffs noch mehrmals dort sehen, um den Eindruck zu erwecken, es sein normal, wenn sie da kommt und geht.

Dann kam der Tag, als schon kaum noch Vorräte im Camp waren, also musten wir zum Angriff übergehen. So setzten wir den Samstag als Termin für den Angriff fest. Die Taktik wurde erarbeitet und an einem gemalten Bild den anderen näher gebracht. Wir teilten drei Snipergruppen ein und legten deren Position fest. Der Rest sollte sich im Vorhof des Lagers aufhalten und auf alles schießen, was sich bewegte.
Der Angriff konnte beginnen. Nach mehreren Versuchen, das Tor zu lockpicken, klappte es endlich und wir stürmten das Lager. Nachdem alle gefesselt waren suchten wir die Küche und plünderten alles, was wir tragen konnten. Schließlich gingen wir ohne Gefangene zum Hafen und brachten zufrieden und glücklich unsere Beute in unser Camp.
Dort, nachdem alles ausgebreitet und gesichtet war, mußten wir jedoch feststellen, dass die Beute nicht lange vorhalten wird. Sicher müssen wir noch einige Überfälle organisieren, um über den Winter zu kommen. Aber für den Tag waren wir erstmal glücklich über den guten Ausgang unseres Raubzuges und ich war glücklich, dass Jola für mich ein Faß Paga sichergestellt hatte. Meine Abende am Feuer waren somit wieder gerettet - sollen die andern doch Milch und Tee trinken, mir doch egal, reicht der Paga länger für mich.

Text: Talena und Tara
Fotos: Talena und Tara



Im Rauschzustand

Samstag, 7. Februar 2015


Da hat Lissy was sehr interessantes in ihren Blog geschrieben. Es geht um Dinge, die uns die Sinne rauben. Ja auch bei den Jägerinnen der Sa me Arquana ist es üblich, Pfeiffen mit Kanda gefüllt zu rauchen oder einen Joint, einfach, um den Waldgeistern und Göttern näher zu sein, mit der Natur zu kommunizieren oder aus was für Gründen auch immer. 
Und sie ruft zu einem Wettbewerb auf - einem Wettbewerb um die Gestaltung einer typischen Pfeiffe für die Waldmädchen. 
Bitte klickt hier für den ganzen Artikel.

Die Monde Gors laden zum Mondtanz ein

Freitag, 6. Februar 2015



Ich war etwas spät dran, ein Blick auf die Uhr zeigte mir, dass das Mondfest gleich losgeht. Also rannte ich blitzschnell zum Camp, um meine Schwestern noch zu treffen. Ich sah gerade noch, wie Jola einen Kerl nach unten zog, bis er vor ihr kniete. „So muss es sein“ sie nickte ernst, „hier im Camp steht kein Kerl vor uns.“ Ich blickte mich um, es waren viele Schwestern da, auch einige aus anderen Tribes, mit denen wir befreundet sind. Die Begrüßung fiel dementsprechend freundlich aus.

Plötzlich rief Zora, unsere Schamanin, aus ihrer Ecke „Hey, Talena, willst du einen Mann, im Kennel ist einer!“ Na, ich sagte dazu mal lieber nur „Was will ich mit einem Kerl, die lenken nur vom Wesentlichen ab.“ Ich musste grinsen, hatte ich doch meinen sicherheitshalber auf der Erde gelassen. Obwohl er regelrecht bettelte, zum Mondfest Opfer spielen zu wollen.

Jola kraulte dem Kerl, der da vor ihr kniete, im Haar und lächelte versonnen vor sich hin. Als der jedoch zum Reden ansetzte zog sie das Seil an seinem Hals fest und zischte ihn an „Hier redet ein Kerl nur, wenn er gefragt wird, klar?“

Zora erhob sich „Ich schau erstmal nach meinen Gefangenen im Kennel, ich hab ihn ja fast abgemurkst, er lebt noch, keine Sorge, aber er schläft und blutet nimmer.“ Auch Jola erhob sich und zerrte am Seil des Gefangenen „Komm mit, Kerl, ich schaff dich erstmal rüber.“ Damit meinte sie zum Tanzplatz und ich sah ihr besorgt nach, was Tara veranlasste zu sagen „Mach dir keine Sorgen, Talena, der ist allein und gut verschnürt, Jola schafft das.“

Schließlich begaben auch wir uns zur Insel, wo sich unser Tanzplatz befindet. Unser Tanzplatz ist ein heiliger Platz, deshalb wird er zum Mondtanz nur nackt betreten. Zora rief mir noch nach, dass sie sich abseits stelle und über die Zeremonie wache. Ich schaute, wo sich Vio, unsere andere Schamanin, befand, die die Zeremonie leiten sollte. Sie stand etwas abseits, zornig, weil wir etwas zu spät da waren. Ich schaute flehend zu Zora, etwas zu unternehmen. Derweil verselbständigte sich die Zeremonie.

Shinei schielte über die Jägerinnen und grinst etwas, als er die ein oder andere noch angezogen sah, trommelte aber eifrig weiter und versteckte sich dabei halb hinter den Trommeln, warum auch immer. Ich musste lächeln und überlegte, ob er sich wohl ausgezogen fühlte. Die Schwestern, die noch bekleidet waren, entledigten sich nun auch ihrer Kleidung und traten in den Tanzkreis.

Jola bereitete inzwischen den Kerl für die Zeremonie vor. Er fühlte wieder den Ruck an seinem Hals und beobachtete Jola, als sie ihn fesselte. Sein Blick folgt ihr auch, als sie weg ging und dann nackt wiederkam. Die Schwestern trommelten sich langsam in Ekstase, es wurden Joints aus Kanda und reichlich Paga herumgereicht.

Jola umtanzte den Kerl immer schneller und sich in Rage, Tee Jee schlug immer fester auf die
Trommeln und fing an zu träumen. Währenddessen schaute sich der Kerl um und beobachtet die Jägerinnen, wie sie nackt um ihn herum tanzten. Rampel wurde schlecht und sie konnte nicht zuordnen ob sie schon in Trance war oder sich einfach übergeben musste. Schnell ging sie zur Seite, weil ihr übel war.

Jola berührte den Kerl mit ihren Füßen und tanzte wie wild, dabei laut lachend. Er blickte auf sie und bemerkte, wie ihre Füße ihn immer wieder streiften und ihre Brüste auf und ab wippten. Er merkte, wie seine Männlichkeit immer mehr anschwoll. Und dann fiel Jola mit einem wilden Aufschrei auf ihn herab und kneift ihn fest in seine Speckfalten. Angeheizt durch die Trommeln, vollkommen außer Kontrolle benutzte sie den Kerl nach allen Regeln der Kunst. Seine Fesseln gruben sich tief in sein Fleisch, während er sich krampfhaft bemühte, ihren Anforderungen gerecht zu werden. Arella beobachtete Jola und lachte „Jola, nicht so wild. Wir wollen doch nicht, dass sein Stängel noch kaputt geht. Das wäre nicht der erste, der einfach bricht, wie ein trockener Zweig. Wäre wirklich schade.“ „Hmmmm“ keuchte Jola und lachte „dann war er’s nicht wert.“ Dann sprang sie schweißgebadet auf, gerade noch rechtzeitig, und rannte unter die Dusche. Er lag schwer atmend da und entlud sich kurz nachdem sie von ihm aufsprang.

Zora hatte meine flehenden Blicke, etwas zu unternehmen, gesehen. Ich atmete erleichtert auf. Und
dann rief sie laut über den Tanzkreis: „Schwestern, es ist wieder soweit, die Monde Gors stehen im Zenit, sie leuchten hell und voll, somit eröffne ich den Mondtanz für alle Schwestern dieses Stammes. Mögen die Geister des Waldes auf uns herabsehen.“ Dann beugte sie sich herunter, malte dem Opfer symbolische Zeichen auf die Brust und küsste seine Stirn. „Schwestern, dieses Opfer soll mit eurer Lust die Geister des Waldes uns gnädig stimmen und hold sprechen. Mögen sie uns Glück in der Jagd versprechen und unsere Geschicke leiten.“

Ich schaute auf unser Opfer und sah, wie er Jola nachschaute und dann plötzlich zusammenzuckte, als er die Finger unserer Schamanin auf seiner Haut spürte und ihren Kuss auf seiner Stirn. In Gedanken noch bei Jola schwörte er sich, wenn er das hier überlebt sie einzufangen und das zu Ende zu bringen, was zum Mondfest begann. Jola kam zurück und warf sich
wieder in den Tanzkreis, steckte sich einen Kandajoint an und ließ die Atmosphäre auf sich wirken, während die Schamanin stöhnte wie ein besessenes Tier und den Kerl unter sich benutzte, dass ihm Hören und Sehen verging.
Shinei schielte aus seinen Augen zur Schamanin und hoffte, dass er nicht wieder das komische Zeug trinken muss, das ihn Dinge sehen lässt, die man nicht glauben kann, trommelte ekstatisch weiter und schaut den Kerl an, wobei er nicht genau wußte, ob er ihn beneiden oder bemitleiden solle.

Zora bäumte sich auf, brüllte laut auf, nahm sich hart, was sie brauchte und kreischte schließlich vor
Lust. Dann öffnete sie gewaltsam seinen Mund und flößte ihm eine Ampulle Teufelskrautsaft ein, das wohl eine ähnliche Wirkung haben soll wie Viagra auf der Erde. Sie warf ihren Kopf in den Nacken, während sie auf ihm ritt und verdrehte ihre Augen, dass man nur noch das Weiße sah. Dem Kerl unter Zora blieb keine Wahl, er musste den ganzen Inhalt der Ampulle schlucken. Er sah Zoras große Brüste immer wieder vor ihm auf und ab wippen und ein lautes Schmatzen untermalte das Trommeln ihres harten wilden Rittes auf ihm, Schweißperlen ronnen über ihren Körper auf ihn herab.

Ich wischte mir bei dem Anblick den Schweiß von der Stirn, Kanda, Paga und Trommeln hatten eine berauschende Wirkung auf mich. Ich schaute zu Tee Jey, die die Worte der Schamanin hörte, aber kaum noch etwas verstand und wie wild auf ihre Trommeln schlug. Zadi keucht vor Ekstase, berauscht vom Trommeln und vom Kanda und nahm gerade noch so wahr, dass auch Taigi inzwischen erschien. Jola fühlt sich wieder voller Ekstase und der Kanda zeigt seine Wirkung, sie
tanzte wild herum und schleuderte ihre Beine weit um sich, dabei schaute sie fasziniert auf Zora, die sich den Kerl hart vornahm. Dann kreischte Zora laut auf, krallte ihre Finger in seine Brust und sprang urplötzlich, gerade noch rechtzeitig, hoch. Mit einem Grinsen ging sie auf Shinei zu, hielt ihm die Nase zu und stopft Pilze in seinen Mund, die Halluzinationen und Ekstase verursachen. Dann kam sie auf mich zu, schwankend und nicht ganz bei Sinnen öffnete ich den Mund und sie stopft eine Handvoll Pilze in mich hinein, ich spüle mit Paga nach. Dann ging sie von Schwester zu Schwester und fütterte jede mit den Ritualpilzen. Tara nahm einen Mund voll, Zadi schluckte in Trance die Pilze, Tee Jey nahm die Pilze zu sich und trommelte noch wilder, Jola kaute langsam auf den Pilzen herum und schluckt sie dann auf einmal hinunter.

Ich schaute etwas benebelt zu Arella, beuge den Kopf vor, um sie zu erkennen und bemerke plötzlich Rampel, die aus dem Gebüsch wieder in den Tanzkreis trat. Aber auch Zora hatte sie gesehen und  
verpasst ihr schnell noch eine Dosis Pilze, während Rampel kichert „Oh, war mir übel.“ Tee Jey schielt durch den Rauch ihres Joints „…. So viele Vögel fliegen hier…“ Shinei kichert, während er die Jägerinnen beobachtet, hielt kurz mit Trommeln auf, schielte den schwer atmenden Kerl am Boden an und trommelte dann zur Sicherheit lieber fleißig weiter. Dann fing Taigi furchtbar an zu kichern „ich sehe so viel große Mäuse, so viel“ und murmelt dann leiser „….so viel …“. Während ich leicht schwankend weiter trommle kichert Rampel neben ihr „…. Ich sehe etwas, was ihr nicht seht…“, ich schau sie ungläubig an, wusste nicht was sie sah, und wendete meinen Blick wieder zum Opfer, an das inzwischen Zadi herantrat. Tara erkannte noch zwei angezogene Panther, wollte etwas sagen, aber die Zunge machte nicht das, was sie sollte. Aber Taigi hat wohl ihren Blick gedeutet und entledigte sich schnell noch der restlichen Sachen.

Jola schaute auf unser Opfer, grinste und feuert Zadi an „……jaaaaaa, nimm ihn dir, Zadi…“, während ich den Kopf abwendete und zu Jola rufe „Jetzt brauch ich Paga, viel Paga.“ Jola grinste mich an  „Ich hab von Jan 2 Fässer eingehandelt, wart, ich roll dir eins her“. Sie lachte und rollte tanzend ein Fass in meine Nähe.

Unser Opfer schaute die Jägerin an, die nun neben ihm stand. Sein Blick wanderte über ihren kleinen schmalen Körper. Dann berührte Zadi seinen Körper um kurz darauf mit einem lauten Schrei auf ihn zu springen und ihren wilden Ritt zu beginnen. Ich schloss die Augen und war froh, Mo auf der Erde gelassen zu haben, während Zadi mit ihren Nägeln rote Striemen auf seine Brust zeichnete.

Ich blickte zu Zora, die einen Wattebausch an einem nassen Seil anzündet und diesen um sich kreisen lässt. In der Dunkelheit leichteten Fackeln.  Ich trank einen ganzen Becher Paga auf einmal und bemerkte gerade noch, dass Zadi schnell aufsprang. Jola rief „Ihr habt hoffentlich alle Slavewine gehabt.“ Zadi trat auf Tara zu „Tara, willst du uns nicht zeigen, wie man mit einer Lanze umgeht?“ „Zadi, das weiß ich nicht so genau, mir sind Schlitze lieber.“ Tara grinste Zadi an.  Samira meinte ganz trocken „Meine ist eingerostet, da geht nix mehr, bin schon zu alt.“ Ich musste herzlich lachen. Dann fiel mein Blick auf Shinei. „Wir könnten Shin doch auch mal hier festbinden“ rief ich laut. „Da
wird Aya begeistert sein“ antwortete Tara unter lautem Lachen. „Na Aya ist doch nicht da und Shin eh nicht ausgelastet“ meinte ich sarkastisch. Zadi ergänzt „steht Shin uns als Sklave nicht eh immer zur Verfügung?“ Taigi lacht, guckt mich an und flüstert „und du malst dann Bilder davon, Talena“. Zora schaut Shinei an „Wir haben beschlossen, dass du heut auch noch dran bist!“ Shinei guckt Zora an und kichert „Wai …. Ohne meine Herrin ist das etwas fies …. Vielleicht nächstes Mal ….“, lächelt und wackelt angeregt vom Bild der Jägerinnen weiter, schielte dann aber auch in den Himmel.

Ich muss lachen und schau in die Luft, plötzlich stockt mir der Atem und ich schreie „Wir werden von einem Tarnreiter beobachtet!“ Schnell laufen ein paar Schwestern zu ihren Waffen und versuchen ihn abzuschießen. Der flüchtet jedoch gerade noch rechtzeitig, was Samanta bedauerte, da sie gern einen Tarn gehabt hätte. Zora meinte noch „Mir ist der Tarn egal, so lange der uns hier nicht zustrullert.“

Diese Aufregung brachte schließlich mit sich, dass alle ruhiger wurden, die Trance langsam verflog und das Trommeln nach und nach aufhörte. Tee Jey blickt erstaunt auf „was ist passiert... ich weiß nur noch,  dass ich angefangen habe zu trommeln.“ Jola legte eine Hand auf ihren Arm „Das ist von
dem Zeugs von Zora.“ Tee Jey meinte „ich werde mal meine Sachen suchen, fühle mich irgendwie schutzlos so ohne meine Waffen.“ Arella frug in die Runde „Was machen wir nun mit dem? Versklaven wir ihn oder werfen wir ihn weg?“ Der Kerl brummte leise „Beide Optionen sagen mir wenig zu.“ Jola meinte „Na aber einfach laufen lassen ist auch doof.“ Zadis Einwurf „Entmannen und im Tribe aufnehmen“ ließ Arella auflachen und sie meinte „Dann muss ich die Schniedel Guillotine bei Oka holen.“ Jola guckte entsetzt „Aber dann bringt er nix mehr ein, wenn wir ihn verkaufen wollen! Besser wir sperren ihn erstmal in den Kennel.“ Sie hockte sich neben ihn, löste seine Hände von den Fesseln am Baumstamm und band sie ihm wieder nach vorn. Dann löste sie seine Fesseln an den Fußgelenken, rieb sie ein wenig und meinte „Hmmm, da machen wir Salbe drauf, die sind ja ganz wund gescheuert.“ Er rappelte sich schwer wieder auf, als die Fesseln von den Stämmen gelöst waren. Nachdem sich alle wieder angezogen und die Waffen angelegt hatten, brachte Jola den Gefangenen ins Camp. Einige sahsen noch ums Feuer, aber ich war müde vom Kanda, vom Paga und vom Trommeln und bin in die Schlafhöhle, um mich vom Mondfest auszuruhen.