Mondtanz

Montag, 8. Dezember 2014

Es ist wieder soweit, die Monde Gors sind in voller Pracht am Himmel. Keine Wolke trübt das Licht der drei silbernen Schwestern. Ihren Bogen legt sie am Rande der Lichtung ab, nur den Speer nimmt sie mit. Ihr Blick wandert nach oben zu den drei Monden, sie spürt ihre Weiblichkeit, ihr Verlangen.. noch einmal lächelt sie in die Runde, dann rammt sie kraftvoll ihren Speer neben sich in den Boden und schließt vor einen kurzen Moment der Ruhe die Augen.

Unter den drei leuchtenden Monden Gors und dem Licht der Sterne steht sie barfuß, wie hypnotisiert
vom Anblick der silbrig glänzen Monde. Als die Trommeln beginnen setzt sie zunächst langsam, ja forschend, einen Fuß neben den anderen, beginnt langsam zu Tanzen, den Rhythmus der Trommeln aufzunehmen.


Den Kopf im Takt wiegend und langsam schneller tanzend reckt sie die Arme empor, Krallen wie ein Panther, greifen nach den silber glänzenden Monden. Eine geschmeidige Drehung auf den Ballen und ihre Arme wandern herunter, ihren Körper herab, streicheln über die nackten Brüste, die im Mondlicht sinnlich tanzen. "AiiiiiiiiAAAAAA" ein lustvolles Heulen entfährt ihren Lippen und ihr Tanz wird immer schneller.

Die Musik und die Bewegung im Mondlicht, lassen sie immer mehr hinabgleiten in eine Trance. Das Pochen ihrer Weiblichkeit vor Verlangen und Lust wird immer stärker. Immer schneller dreht und windet sie sich im Takt der Trommeln. Ein lautes, lustvolles Heulen entringt sich ihrer Kehle
"AiiiiiiiUUUUUUUUUAAAAAAAAAAHHHHHHH". Ihre Händen wandern, streichen ihren Körper hinab.. nun gar mit den Nägeln leicht kratzend, der süße Schmerz lässt sie noch ekstatischer im Mondlicht zucken und zittern.

Immer schneller tanzt sie im Takt der Trommeln, ihre Füße stampfen in den weichen Waldboden, Äste und Blättern knirschen und werden unter den stampfenden Sohlen zermahlen. Langsam sinkt sie in die Knie, den Kopf im Trance schnell hin und her wiegend. Ein Stöhnen, ekstatisch und lustvoll, erschallt tief aus ihrer Kehle, während ihre Augen ziellos umherblicken, die Sicht trübe und verschwommen.

Mit einem kräftigen Ruck zieht sie den Speer aus dem Waldboden und wirbelnd ihn über dem Kopf herum, schneller tanzend, keuchend vor Verlangen und Ekstase. Langsam beinahe schleichend umkreist und nähert sie sich ihrer Beute. Ekstatisch zwar, und im Trance.. stößt sie mit dem Speer zu .. ein mächtiger tödlicher Stoß ins Herz.. aber.. der Stoß trifft nicht nur ganz leicht berührt die Spitze die Haut auf der Brust sie nicht durchstoßend..

Keuchend atmet blickt sie auf ihre Beute hinab und steigt langsam wie eine Raubkatze bereit zum tödlichen Angriff über den Gefangenen und beginnt wieder zu tanzen. Ihre Füße stampfen kräftig und schnell neben den Mann ihn nicht treffend, nicht verletzend. Immer wieder schwingt sie den Speer und stößt nach der Beute. Alles tödliche Stöße, in Brust und Seite, aber keiner trifft.

Langsam mit vor Verlangen flackernden und funkelnden Augen lässt sie sich heruntersinken, den Speer lässt sie ins Gras gleiten und streicht mit den Fingernägel über den Körper des Gefangenen sanft zunächst. Dann kratzt sie einmal und greift das Kinn des Gefesselten "Du bist nun meine Beute" haucht sie ekstatisch.


Text:  Ɗimiona нashinna αl'αnkra (dimiona)
Fotos: Sa me Arquanas, Jola und Talena



2 Kommentare:

lissygiha hat gesagt…

Der Bericht über den Tanz, das bewegen der sich wandelnden Energien unserer Monde, das extatische tanzen und Kräftespiel der Elemente wurde hier sehr schön beschrieben. Der Bericht gefällt mir und erinnert mich an früher....Lissy

moonlight0351 hat gesagt…

Ja, Lissy, vielleicht findest du ja doch eines Tages zu den Arquanas zurück. Wir würden uns freuen.

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.