Es kam, wie es kommen musste

Mittwoch, 19. November 2014


Ich sag noch zu Anschi, sie soll aufpassen, wenn sie alleine im Camp ist. Aber Anschi, eine ganz neue Pledge bei uns .... na ja.... und so kam es, wie es kommen musste. Piratenüberfall aufs Camp - Anschi alleine. Zum Glück war ich noch nicht wirklich im Camp, so sah ich sie mit Anschi im Schlepp an mir vorbei Richtung Hafen ziehen.




Im Camp angekommen besah ich den Schaden, das Tor aufgebrochen, das Camp verwüstet. So nach und nach kamen einige Sis ins Camp, denen ich von Anschis Entführung erzählte. Zusätzlich nagelte ich noch an unsere Infotafel eine Notiz für die anderen Sis, damit jede wußte, was geschehen war.

Wir berieten kurz und schätzten ein, dass wir gegen das Piratenpack wohl alleine keine Chance haben. So reisten wir zu befreundeten Tribes und baten die Sis dort um Hilfe. Nachdem sich alle gesammelt hatten, befanden wir uns als gut gerüstet - 15 Sis, bewaffnet bis unter die Zähne, alle kampfbereit. Der Sturm aufs Piratenlager konnte beginnen.




 
Unter Pfeilhagel rannten wir auf das verfluchte Piratennest, wo unsere Sis gefangen war, zu. Aber wir wußten auch, dass man das Piratenpack nicht unterschätzen durfte.

 


 
Tja, was soll ich sagen - schaut euch die Bilder an! Am Ende lagen 15 Panther/Talunas gefesselt zu Füßen von 3 Piraten. Und welche Schmach, als sich diese mit den Gefangenen im Schlepp zum Hafen in Bewegung setzten. Zum Glück wurden alle wieder frei gelassen am Hafen und aufs Schiff nach Hause geschoben.


 Jetzt hoffe ich ja, dass wir unser künftiges RP nicht jedesmal nur mit Waffengewalt durchführen. Andererseits ist so ein Raid ja auch eine gute Übung im Umgang mit den Waffen. Aber Talena ist ja nicht ohne Grund Elder, sie ist schon so lange bei den Arquanas und so alt, dass ihre Beine nicht mehr so schnell sind und die Augen beim Zielen schlecht sehen - deshalb übernimmt sie lieber die rückwärtigen Aufgaben und sorgt für harmonisches Zusammenleben im Tribe.

 


Unsere nächsten Aufgaben im Tribe sind eigentlich die Vorsorge für den kommenden Winter - das Lager winterfest machen, Vorräte anschaffen, Felle - dazu muss reger Handel betrieben werden. Einige Schwestern sind diesbezüglich schon sehr fleißig. Und Waren zum Tausch gegen gefangene Sis braucht man ja auch.

Anmerkung:
Wir haben wirklich gute RP'ler - das emoten fällt nicht jedem leicht - aber die, die es draufhaben sind eine enorme Bereicherung für unser gesamtes RP. Das trifft im obigen Raid sowohl auf meine Sis als auch für die Piraten zu. Es hat unheimlich Spaß gemacht - und mal ehrlich - man kann ja auch Spaß beim Verlieren haben, wenn das nicht zur Regel wird ;-)

Taigis Handelsreise

Montag, 17. November 2014



Taigi war schon immer neugierig auf andere Länder und Städte, also machte sie sich auf, die Stadt Kasra am Fayeen zu erkunden. Sie schwamm in tiefer Nacht zur Stadt herüber, erstieg mit Hilfe ihres Wurfhakens die Mauern und meuchelte mit ihrem Calve ein paar störende Wachen, die mehr schliefen als wachten. 

Anschließend schlich sie durch die leeren Gassen. Dabei wurde sie jedoch von einem Mann beobachtet und angesprochen. Er stellte sich als Händler mit dem Namen Jan vor. An ihrem Armband erkannte er sie wohl als Panther vom Arquana Tribe. Er erzähle er kenne dort einige Schwestern und sei mit dem Tribe gut gestellt. Auch brauche sie keine Angst haben, dass er sie verraten würde und lud sie zu sich nach Hause ein. 

Nach anfänglichem Misstrauen willigte Taigi ein, der Einladung zu folgen. Sie kamen ins Gespräch und Taigi erzählte Jan was ihr Tribe für Dinge benötigte, um den Winter zu überstehen. Beide beschlossen miteinander Handel zu treiben. Und Taigi versprach ihn wieder zu besuchen. Zum Abschied stellte er ihr sogar zur Weiterreise ein Boot zur Verfügung. 

In ihrem Tribelager wieder angekommen überlegte sich Taigi, dass es wohl besser wäre in anderen Gegenden und Städten als "Freie" aufzutreten. Das hatte sie vor langer Zeit schon oft getan und sie erinnerte sich, dass sich in ihrer Kiste versteckt noch ein Kleid mit Schleier befand. Sie suchte es heraus und nachdem sie es geflickt und gewaschen hatte sah es auch ganz annehmlich aus. Sie zog es an, besah sich ihr Spiegelbild im Wasser des Sees und befand ihr Aussehen für gut. Dann begab sie sich auf Reisen. 

Etwas Unwohl ohne ihren Bow und Calve natürlich, aber das hätte sie ja als Jägerin verraten. So verkleidet und sich als Händlerin aus Fellglanz ausgebend, besuchte sie einige Städte. Die ersten kleinen Handel und Geschäfte kamen zustande, so verkaufte sie einige Felle, gefangene Fische und von ihr erlegtes Tarskfleisch. Schon bald hatte sie sich ihre ersten Kupfer verdient. 

Auch mit Jan hielt sie Kontakt, sie befand, das er für einen Kerl ganz nett und verlässlich sei. Auch genoss sie die kleinen Flirts mit ihm. Aber auch ihren Tribe vergas sie nicht und kämpfte an der Seite ihrer Schwestern so manche Schlacht. Wobei sich die Belnender als besondere niederträchtige, verlogene und brutale Feinde erwiesen. Diese beleidigten und mißbrauchten ihre Schwestern auf gemeinster Weise. Und als es sich begab, dass Taigi eines tiefen Nachts in der Stadt Belnend eintraf, da beschloss sie den Bewohnern eine Lektion zu erteilen.

Verkleidet und Verschleiert schlich sie durch die Stadt, beschmierte Türen und Mauern mit Schmähungen und legte zum Abschluss noch einige Feuer. Dann verschwand sie schnell und schwur der Stadt Belnend, sowie deren Einwohnern für immer ewige Feindschaft. 

Allerdings gab es da eine doch merkwürdige Begebenheit, so wurde sie trotz Verkleidung erkannt. Boten aus Belnend berichteten dem Tribe der Arquana von der Schmach und beweinten gar fürchterlich die Taten, die Taigi dort im Alleingang begangen hatte. So kam es, dass sogar der Sklave Shinei Taigi daraufhin ermahnte. Worauf Taigi überlegte ob sie den kleinen Urt nicht als Lustsklaven an einen perversen Barbarenkrieger verkaufen sollte. Taigi lies diesen Gedanken dann aber widerwillig fallen weil sie doch wusste, dass dieses ihrer EN Aya bestimmt nicht gefallen würde. Als dann auch noch die von ihr hoch geschätzte Elder Talena sie schimpfte, fasste Taigi traurig den Beschluss eine Zeitlang zu verschwinden, bis sich die Wogen der Zwietracht wieder geglättet haben. 

Also reiste Tagi in Hoffnung guter Geschäfte zum Handelsposten Nadira. Dort traf sie erfreulicher Weise Jan,  der jetzt als Wirt des Gasthauses dort lebte. Sie erfuhr, dass dort in einigen Tagen eine große Vermählung stattfinden solle und bot ihm an, guten Dattelwein aus Südland zu besorgen. Nach einigem Feilschen um den Preis wurden beide sich einig und Taigi reiste zur Oase der 4 Palmen um dort eine größere Menge des süßen Weins zu kaufen. Dort angekommen gelang es schnell mit den Bewohnern einen für Taigi lukrativen Handel abzuschließen.

Interessant war dort auch die Bekanntschaft mit der Apothekerin Lady Rayne. Diese benötigte dringen eine Sklavin für ihren Haushalt und konnte selber dafür exotische Heilkräuter anbieten. Taigi versprach, sich nach einer fähigen Sklavin umzusehen und reiste zurück nach Nadira. Sie traf sich mit Jan und der Handel wurde abgeschlossen. Wobei Taigi mit dem Wein einen 5fachen Gewinn einstrich. In dem Gasthaus beobachtete sie den Verkauf einer Sklavin und war erstaunt über deren niedrigen Preis. 

Jetzt harrt Taigi für ein paar Tage auf Nadira aus und denkt über ihre nächste Taten nach. Soll sie wegen einer Sklavin den dort ansässigen Slaver fragen oder vielleicht selber eine geeignete fangen? Nun es eilt nicht, sie hat ja eine warme und gute Unterkunft in Jans Herberge gefunden.

Wir sind gespannt, wie Taigis Reise weitergeht.

Vom Pech verfolgt

Samstag, 1. November 2014


 
Was für ein Tag, Freitag - nein nicht der 13. - der 31. Oktober 2013! Wir hatten ja schon fast drei Tage eine Gefangene im Lager, die vor unserem Lager gezündelt hatte. Nach leichter Folter gab sie sich als Scout der Sa'Jesuil zu erkennen. In Anbetracht der Länge ihrer Gefangenschaft rechneten wir nicht mehr so direkt mit einer Befreiung durch ihren Stamm. Aber weit gefehlt! Wir brachten die Gefangene schnell in unser anderes Lager, wo wir sie versteckten. Chey, unsere Sklavin, bekam diesen Auftrag. Wir stellten uns derweil im offenen Gelände desn Jägerinnen der Sa'Jesuil. Es war ein wahrer Pfeilhagel, der da um die Köpfe flog. Alle Arquanas schlugen sich tapfer - hatten aber keine Chance gegen die Sa'Jesuil. Aber schaut selbst:


Vom Pech verfolgt

Niedergeschlagen kehrten die Jägerinnen ins Camp zurück. Da halfen nur noch Paga, Met und das Rauchen oder Kauen von Kanda. Aber eigentlich lernt man auch aus Niederlagen. Wir werden das mit Marc, dem ersten Schwert von Enkara, auswerten und in unser nächstes Training einbeziehen. Man gewinnt nicht jeden Kampf - aber wir lernen und werden immer besser.

Auch eine neue Jägerin können wir wieder in unseren Reihen verbuchen, ja, die Arquanas sind wieder stärker geworden.