Spionage gegen die Kurii

Dienstag, 23. Dezember 2014

Folgende Mitteilung erhielten die Arquanas:

"Seit Monden dringen die Kurii immer weiter in den Süden vor. Verbreiten Angst, Terror und entführen Menschen um sie zu untersuchen und sie gegen Naturalien wie Fleisch oder Salz freizulassen.

Hilflos mussten die Bewohner alles über sich ergehen lassen, das Kräfteverhältnis war zu groß und ging zu Lasten der Menschen von Gor.
Jetzt wird auch das Ziel der Kurii deutlich, das Nest der Priesterkönige im Sadar Gebirge. Dort findet ein Nestkampf statt und schwächt die Beschützer der Menschen von Gor.
Der richtige Zeitpunkt zum Angriff der Kurii.
Um die Gefahr abzuwenden verteilen die Agenten der Priesterkönige insgesamt 6 Äxte."

Wir wurden aufgefordert, diese Äxte zu finden und mit diesen zum Basislager der Kurii zu gehen, dort die lande Wand aus Palisaden einzureißen, die dahinter befindliche riesige Herde von Tabuks freizulassen und somit die roten Völker des Nordens zu retten. Nach dem Fall der Palisaden mussten wir zum Basislager der Kurii gehen, in das Höhelnsystem, wo gefangene Menschen von Gor gehalten werden und die Energie- und Kommunikationsgeräte versteckt sind.  Dort gibt es einen Hebel, der sie Selbstzerstörungsmechanik in Gang setzt. Es bleibt dann nicht viel Zeit, das Höhelnsystem zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen.

Bereits das Suchen der Äxte hat uns viel Spaß gemacht. Als wir alle zusammen hatten, zogen wir los zur Insel der Kurii. Die Wand musste in der richten Reihenfolge mit den Äxten eingeschlagen werden. 

Dann stürmten wir zur Höhle, es war nicht einfach, den Eingang zu finden, weil der Haupteingang versperrt war. Aber wir waren viele und verteilten uns zur Suche. Als wir den Eingang gefunden hatten, durchsuchten wir ein ellenlanges Höhlenlabyrinth und fanden die Steuerungszentrale. Den Hebel schnell betätigen und raus aus der Höhle - lach - so leicht ging das nicht, ein paarmal verlaufen, aber dann doch glücklich einen Ausgang gefunden. 

In sicherem Abstand beobachteten wir eine rieisige Explosion und dann fiel der Berg in sich zusammen. Wir jubelten, das Kuriibasislager war vernichtet. Doch plötzlich tauchte so ein Wollknäuel von Kurii auf und griff uns an - aber er hatte keinen Erfolg, wir haben gute Jägerinnen. Bevor sich noch mehr von der Sorte sammelten zogen wir uns schnell auf das nächste Schiff zurück und segelten nach Hause.
 



Anmerkung:
Dieses RP verdanken wir:
Gajane (Shedev) , Jungheilerin in Nadira
Nachlesen dazu kann man hier:






Vorräte für den Winter

Freitag, 19. Dezember 2014



Jola kommt ins Camp, das Tor steht offen, sie sieht Aufbruchsspuren. Shinei schläft und ist unversehrt, sie läuft im Camp umher und schaut ob sie etwas entdeckt. Wei weiß nicht wer das war oder wie viele und hofft das bald jemand kommt um mit ihr zusammen das Tor zu reparieren. Sie schaut misstrauisch umher und hofft, dass nicht noch jemand kommt, der eindringen will und so behält ihren Bogen in der Hand

Plötzlich hört sie die Vögel aufsteigen und schreien und weiß, dass da jemand im Wald herumschleicht. Sie sieht ein weißes Weib ankommen und rennt aus dem Camp mit ihrem Bogen in der Hand. Sie erwidert den Gruß der Fremden und schaut sie misstrauisch an.

„Steck den Bogen wieder weg, ich bin hier um zu handeln!“ bemerkt die Fremde. „Aber wenn ihr kein Met haben wollt, andere wollen den bestimmt.“ Jola schaut zu dem aufgebrochenen Tor in ihrem Rücken und fragt immer noch misstrauisch „Ah, und was willst du handeln mit uns?“. Sie blickt auf das Metfass „Ahh, Met!“ „Nun, wenn dir der Met schmeckt kann ich euch mehr davon bringen!“ meint die Händlerin.  Jola, immer noch vorsichtig, das sie das Weib vorher beim Bauern sah, tritt etwas näher, wirft dabei immer wieder einen Blick auf das aufgebrochene Tor. Inzwischen ist auch Taliah in die Nähe gekommen und beobachtet aus sicherem Abstand die Szene.  „Zeig doch mal das Met“ meint Jola und die Händlerin stellt dann das Fass auf den Boden. Jola sieht, dass das Fass genauso ausschaut, wie das, das die Händlerin dem Bauern hinstellte. 

Jetzt kommt auch Taliah etwas näher. Jola beugt sich nach vorn und liest, was auf dem Fass steht. „Wieviel Fässer kannst du uns denn liefern und was willst du dafür haben, Weib?“ fragt sie, immer noch misstrauisch, da sie nicht weiß, wer das Tor aufgebrochen hat. „Sag mir, wieviel Fässer du brauchst, über den Preis reden wir dann später.“ Taliah schaut skeptisch „Wer weiß, was da drin ist, Jola!“ Die Händlerin Mayla erwidert schnell „Nur feinster Met aus dem Norden, fragt den Bauern.“ „Hm, wir brauchen immer viel Met, Händlerin, also, kannst genügend liefern, wenn du hast, aber es kommt darauf an, was du haben willst.“ Taliah steht mit schiefem Kopf da und beobachtet die Händlerin. Diese meint „Da reden wir drüber, wenn ich geliefert habe.“  

„Hm, es ist Met, ich sah es eben beim Bauern, Tali“ sagt Jola zu ihrer Sis, die sie schon die ganze Zeit aus den Augenwinkeln gesehen und lächelt sie an, um dann ihr mit einem Blick zum Tor anzudeuten, dass da jemand am Werk gewesen sein musste. Taliah nickt und meint „Das offene Tor habe ich auch schon gesehen.“ Wieder zu Händlerin gewandt meint Jola „Hmmm, Händlerin, wir wissen gerne, worauf wir uns einlassen. Sag mit, was dir vorschwebt, was du von uns Jägerinnen brauchen könntest.“ Man einigte sich zunächst auf Fleisch, dass die Jägerinnen besorgen sollten und wurde sich handelseinig. Jola meinte dann noch leise, etwas erleichtert zu Taliah „Ohhh, ich bin froh, dass Shinei nichts geschehen ist.“ Taliah bot der Händlerin noch Waldhonig und ein paar gegerbte Felle an. Da fiel Jola ein, dass sie vor noch nicht allzu langer Zeit ein Tarsk erlegte. Also einigte man sich, dass die Händlerin 3 Fässer Met da lässt und Jola rannte schnell ins Camp, um mit einem Korb Fleisch für die Händlerin zurück zu kommen.

Jola legte noch zwei Stücke Fleisch dazu und rollte die drei Fässer zur Seite. „Wann kommst du wieder, Händlerin?“ fragt sie neugierig. „Hmm, ich denke in drei Fingern, da ich viele Aufträge habe. Aber ich versuche schnell zu liefern.“ Jola nickt der Händlerin zu „Das wäre gut, Met wird immer getrunken, aber wir brauchen auch Paga.“ „Gut, ich werde sehen, dass ich auch das besorge.“ Aber für den Winter werden noch mehr Vorräte vonnöten sein, überlegt, Jola und meinte dann „wir brauchen noch Fackeln, Kerzen, Ölschalen, Lampen, Suls und Korn“. Taliah ergänzte verschmitzt  „und Seife“. „Wir können dir genügend Fleisch und Fisch, frisch gefangen, im Austausch geben“ meinte Jola. Zufrieden mit dem Handel zog die Händlerin weiter und Jola und Taliah rollten die Fässer ins Camp.  Taliah meinte „Ich glaube, das war ein sehr guter Handel.“ und Jola nickte dazu.

Brunhilde in Not

Donnerstag, 11. Dezember 2014




Brunhilde ist nach Nadira gereist, weil sie sich da etwas klauen wollte. Sie versteckte sich neben einer großen Halle des Dorfes, doch es lag schon Schnee und ein Mann folgte ihren Spuren im Schnee. Er überraschte sie mit seiner Stimme, die sie erschrocken herum fahren ließ. Er wollte sie irgendwie unbedingt in die Halle bekommen, sagte ihr aber nicht warum. Er ging einfach auf sie zu, als sie sich verweigerte. Er muss sehr frustriert oder wütend gewesen sein, denn ohne viel zu zögern schlug er ihr ins Gesicht, als sie nicht hören wollte. Nicht nur einmal, sondern mehrere Male. Sie wollte ihm nicht in die Halle folgen, doch er zwang sie, indem er sie an den Haaren packte und sie hinter sich her zog. In der Halle ließ er sie schon geschwächt auf ein Fell vor dem Kamin fallen. Sie konnte sich dort wenigstens aufwärmen.
Er glaubte wohl, eine Sklavin vor sich zu haben, denn er wollte sie unbedingt zum Knien bringen. Doch das wollte sie nicht und so geschwächt, wie sie durch seine Behandlung schon war, konnte sie sich nicht mal hinknien. Das brachte ihn jedoch nicht davon ab, sie noch zweimal ins Gesicht zu schlagen. Jedoch erkannte er, dass das keinen Erfolg bringen würde und er brachte sie in sein Haus, wo sie sich etwas erholen konnte.
 
 Am nächsten Morgen war niemand im Haus. Sie versuchte, sich über den Dorfplatz davon zu schleichen. Ihre Nase war geschwollen und gerötet. Deswegen bog sie auf dem Weg aus dem Dorf in eine Heilerstube ab, wo sie nach heilender Salbe suchte. Als sie auf einen Tisch klettern musste, fand sie eine Sklavin, die einen Mann holte. Es war ein anderer Kerl, der sie schließlich in einen Kerker sperrte.

Doch auch er ließ sie im Kerker allein, wie der andere schon in seinem Haus zuvor. So schaffte sie es, eine andere Sklavin zu überreden, sie frei zu lassen und konnte deshalb aus dem Dorf fliehen.
Doch als sie eine weite Strecke hinter sich gebracht hatte und an einer Lichtung anhielt, auf der Pilze wuchsen, stand auf einmal ein Kerl vor ihr und als sie aufschaute, erkannte sie Diego, den Mann aus Belnend, der sie schon zuvor gefangen hatte. Sie konnte nicht weglaufen, war unbewaffnet und nicht mal Kleidung hatte man ihr gelassen. Er brachte sie in sein Haus in Belnend, das kaum weit entfernt war und schloss die Tür ab.

Sie hatte keine Möglichkeit zu fliehen und war ihm vollkommen ausgeliefert. Er zögerte nicht lange und nahm ihr alles, was sie noch an sich trug, stellte sich dicht vor sie und bedrängte sie in einer Ecke. Sie konnte seine Hände an sich spüren, die ihr keinen Ausweg gewährten. Auch ihre Piercings waren ihr nicht mehr gegönnt und er zwang sie mit einfachen Mitteln, sie abzunehmen, denn hätte sie sie nicht freiwillig abgelegt, hätte er sie ihr entrissen.

Sie war lange unterwegs und er ließ sie in seiner Wanne baden. Natürlich nicht ohne sich selbst mit dazu zu gesellen und von ihr zu verlangen, ihn zu waschen. Jeden Versuch, den sie unternahm, um ihm zu widersprechen, erstickte er jedesmal im Keim mit seiner Bedrohlichkeit. Irgendwann reichte nur noch die Androhung von Gewalt, bald dann nur noch der Gedanke daran, um sie gefügig zu machen. Er nahm sich von ihr, was er wollte, manipulierte sie mit seinen Worten und seinen Händen, bis sie alles tat, was er wollte, nur weil sie keinen anderen Weg sah.

Sie wollte abwarten, bis sich eine Gelegenheit ergab, zu fliehen, doch die kam einfach nicht. Einmal, als sie fliehen wollte, kam er kurz vor ihrer Flucht in sein Haus und erwischte sie fast. Sie konnte die Spuren noch verwischen.

Sie machte einen Fehler beim Grüßen und schon sagte er ihr, dass er ihr alles gab. Essen, Trinken, ein Dach über dem Kopf und sie nichts für ihn tat, nicht lernen wollte, da platze ihr der Kragen und sie schrie ihn an. Sie wollte nie ein Dach über dem Kopf sondern den freien Himmel.

Er kettete sie an ein Kreuz und trat dicht an sie heran. Wieder war er so manipulativ und dominant, dass sie sich ihm nicht entziehen konnte, selbst wenn sie nicht gefesselt wäre. Kurz darauf verließ er sein Haus und schleppte einen Freund mit einer Sklavin an. Der Freund sollte sie wohl kaufen und er wollte sie ihm vorführen. Glücklicherweise griff da ihr Stamm an und befreite sie aus diesem erbarmungslosen Haus.

Text: Brunhilde